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Jugendliche

InformationNeue Wahlperiode des Kinder- und Jugendparlamentes beginnt

Die 11. Wahlperiode des Dinslakener Kinder- und Jugendparlamentes beginnt am Donnerstag, den 5. Dezember, um 18 Uhr mit der Wahlversammlung im Ratssaal des Rathauses. Die Sitzung wird bis zur Wahl des neuen Vorsitzes von Bürgermeister Michael Heidinger geleitet, die bisherige 1. Vorsitzende Emely Richter wird beruflich bedingt nicht erneut für den Vorsitz kandidieren. Eingeladen zur Wahlversammlung sind alle Kinder und Jugendlichen, die in Dinslaken wohnen, zur Schule gehen oder in Dinslaken eine Ausbildung machen. Kinder und Jugendliche, die eines der drei Kriterien erfüllen, können Mitglied im Jugendparlament werden, wenn sie mindestens die 5. Klasse besuchen und maximal zum Zeitpunkt der Wahlen das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Das Kinder- und Jugendparlament – kurz KiJuPa – ist ein Beteiligungsgremium, in das alle diejenigen eintreten können, die sich für Dinslaken und die hier lebenden Kinder und Jugendlichen einsetzen wollen. „Wir möchten allen Kindern und Jugendlichen, die motiviert sind, gesellschaftliche Entscheidungen und Entwicklungen mitzugestalten, auch die Möglichkeit geben“, erläutert Simon Bleckmann, Jugendpfleger der Dinslakener Stadtverwaltung. Legitimiert wird der Vorstand des KiJuPa durch die Wahlen.

Um an Wahlen und Abstimmungen teilzunehmen ist es allerdings keine Voraussetzung Mitglied zu sein. Lediglich diejenigen, die eine Vorstandsposition bekleiden möchten, müssen mindestens vor der Wahl ihre Mitgliedschaft bei Bleckmann anmelden, bei Minderjährigen müssen Erziehungsberechtigte den Mitgliedsantrag unterschreiben.

„An jeder Parlamentssitzung können alle Kinder und Jugendlichen teilnehmen und auch über die Beschlüsse und Empfehlungen mit abstimmen. Man kann sozusagen von Vollversammlungen sprechen, in denen jeder die Chance hat mit zu entscheiden“, betont Simon Bleckmann.

Das Dinslakener KiJuPa ist das einige Gremium seiner Art im gesamten Kreis Wesel. „Wir gehen ins 22. Jahr dieses Gremiums der aktiven Jugendbeteiligung und Dinslaken kann darauf sehr stolz sein. Das KiJuPa hat nicht nur jeweils einen ständigen beratenden Sitz im Jugendhilfe- sowie im Schulausschuss, sondern ein dauerhaftes Rederecht in allen anderen Ausschüssen“, erklärt Bleckmann. Dazu kommt die Möglichkeit der Empfehlung an den Bürgermeister. „Ideen, Anregungen, Kritik und Vorschläge werden im Parlament verabschiedet und direkt an die Verwaltungsspitze weitergegeben, die dann dazu verpflichtet ist, den Jugendlichen eine Rückmeldung zu geben“, so Simon Bleckmann weiter. 

Wichtig ist daher laut dem Jugendpfleger, dass die Kinder und Jugendlichen aus Dinslaken auch diese Chance nutzen und das KiJuPa kontaktieren, ihre Bedenken, Ideen und Vorschläge auch äußern. Wie ernst das KiJuPa genommen wird, zeigt sich darin, dass unter anderem der Bürgermeister und die Erste Beigeordnete regelmäßig an den Parlamentssitzungen teilnehmen und den Jugendlichen zuhören. „Auch die jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der großen Fraktionen sowie der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses nehmen so gut wie immer an den Sitzungen teil, hören zu und geben auch Informationen an die Jugendlichen, damit diese ihre Entscheidungen bewusst wählen.“