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Kooperationsvereinbarung Frühe Hilfe - Unterzeichnung am 04.12.2018 - Voerde und DinslakenFrühe Hilfen: Kooperationsvereinbarung wird unterzeichnet

Die Städte Dinslaken und Voerde sowie Akteure der Jugend- und Gesundheitshilfe haben am Dienstag, den 4. Dezember, eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung im Rahmen des Netzwerkes Frühe Hilfen unterzeichnet. Beide Städte wollen allen Kindern ein Aufwachsen in Wohlergehen ermöglichen und haben sich im Jahr 2014 mit Kooperationspartnern der Gesundheits- und Jugendhilfe zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammengeschlossen. Die Frühen Hilfen bilden oftmals die Eingangstür zu Familien, vor allem durch Begrüßungsbesuche aller Neugeborenen in beiden Städten. Beispiel: Eine junge Mutter wird nach der Geburt ihrer Tochter vom Begrüßungsdienst der Stadt Dinslaken besucht. Bei dem Besuch erzählt sie, dass sie keine Verwandten hat und auch nach der Trennung von ihrem Partner der Kontakt zu den gemeinsamen Freunden abgebrochen ist. Daraufhin wird ihr direkt ein passendes Patenprojekt vermittelt.
„Der Austausch und die Kooperation unter den verschiedenen Netzwerkpartnern funktioniert sehr gut und stets auf Augenhöhe. Familien können passgenau zu den Angeboten gelotst werden, da durch den Austausch im Netzwerk alle Maßnahmen der frühen Hilfen bekannt sind. Somit wird den Familien bestmögliche Unterstützung geboten“, erläutert Swantje Ulrich, die die Frühen Hilfen in Dinslaken koordiniert. Gemeinsam mit ihrer Voerder Kollegin Astrid Weiß ist sie für die Gestaltung und Koordination des Netzwerkes Frühe Hilfen Dinslaken/Voerde verantwortlich. Wichtig ist es, Eltern frühstmöglich zu unterstützen, sie über vielfältige sowohl allgemeine als auch spezifische, aufeinander bezogene und einander ergänzende Angebote und Maßnahmen zu informieren und sie dorthin bei Bedarf zu vermitteln. Dies wird durch die gute Zusammenarbeit der Akteure ermöglicht. Durch das Netzwerk werden ebenfalls Bedarfe der Familien erhoben und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. „Dabei geht es insbesondere darum, Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergieeffekte zu nutzen. Zum Beispiel reicht ein Angebot für Alleinerziehende oder eine Gruppe für junge Mütter für beide Städte“, sagt Astrid Weiß.
Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer Meilenstein beim Aufbau einer lückenlosen Präventions- und Bildungskette, die Kindern den Weg für eine erfolgreiche Lebens- und Bildungsbiografie ebnet. Die Frühen Hilfen bilden dabei den grundlegenden Baustein.