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Zukunft TrabrennbahnInnovativ Wohnen auf der Trabrennbahn

Am vergangenen Mittwoch, den 6. November, war das Zieltribünenhaus der Trabrennbahn wieder gut gefüllt. Die Stadt Dinslaken und die Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft DIN FLEG mbH hatten zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Themenwochen zur Zukunft des Trabrennbahn-Areals eingeladen. Etwa 80 Menschen fanden sich ein, um die beiden Vorträge von Sarah Escher und Klaus Dömer zu verfolgen und dem Planungsteam Fragen und Anmerkungen mit auf den Weg der Planung zu geben. Es wurden innovative Wohn- und Bauformen wie das Clusterwohnen oder die Modulbauweise vorgestellt, die für ein zukunftsweisendes sowie innenstadtnahes Quartier wie das Trabrennbahn-Areal denkbar sind. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, über welche Stellschrauben bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Der Themenabend stand ganz unter dem Zeichen Wohnraum für alle und mit allen. Dabei ging es fast mehr um Gemeinschaft als um Architektur.  

Das freut das Planungsteam von Stadtverwaltung und DIN FLEG sehr, denn dem Aspekt der Gemeinschaft und dem Zusammenleben im Quartier kommt eine herausragende Bedeutung zu. Dieses Thema wird am kommenden Mittwoch, den 13. November, bei der nächsten Veranstaltung ab 19 Uhr im Zieltribünenhaus in der Bärenkampallee 16 (Haupteingang an der Heinrich-Nottebaum-Straße) diskutiert. Es wird drei Impulsvorträge geben. Zunächst wird Marianne Lauhof vom Verein GeparDIN das erste Mehrgenerationenprojekt in Dinslaken vorstellen. Über den Alltag in einem Mehrgenerationenprojekt wird Volkhard Trust von den Claudius-Höfen in Bochum berichten. Er wird über das tägliche Zusammenleben und die unterschiedlichen gemeinschaftlichen Erlebnisse und Nutzungen vor Ort sprechen. Nach diesen beiden Berichten aus der Praxis geht es um das Wohnen im Alter. Micha Fedrowitz von der WohnBund-Beratung NRW GmbH wird anhand von Beispielen die Vielfalt unterschiedlicher Wohnformen für ältere Menschen vorstellen.

Wieder wird Moderator Simon Oerding die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Expertinnen, Experten und dem Planungsteam leiten. Wer das eigene Smartphone nutzt, kann darüber interaktiv Fragen beantworten oder stellen.

Außerdem können alle Interessierten sich noch bis zum 29. November an einer Online-Umfrage beteiligen, in der es um die Zukunft des Wohnens auf dem Trabrennbahn-Areal geht. Die Online-Umfrage ist unter www.zukunft-trabrennbahn.de erreichbar. Hier gibt es auch alle weiteren Informationen zur Entwicklung des Areals.