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Unterhaltsvorschuss

InformationGesetzesänderung zum Unterhaltsvorschuss wird in Dinslaken gut angenommen

Die gesetzliche Änderung der Unterhaltsvorschussgewährung vor rund einem Jahr ist in Dinslaken gut angenommen worden. So hat sich hier die Zahl der Leistungsbezieherinnen und -bezieher von Sommer vergangenen Jahres bis jetzt von etwa 350 auf 700 verdoppelt. Weiterhin konnten durch die Gesetzesänderung einige Haushalte aus dem Hartz-IV-Bezug ausscheiden.
Bund und Länder hatten sich im vergangenen Jahr auf eine Reform des Unterhaltsvorschusses verständigt. Diese trat zum 1. Juli 2017 in Kraft. Die Reform hat für eine erhebliche Verbesserung für alleinerziehende Elternteile gesorgt: Bestand bisher nur ein Anspruch für Kinder bis zum zwölften Lebensjahr wurde dieser auf die Altersgruppe bis zum 18. Lebensjahr ausgeweitet. Die grundsätzlichen Anspruchsvoraussetzungen, dass das Kind nur bei einem Elternteil lebt und nicht oder unregelmäßig Unterhalt erhält, müssen weiterhin vorliegen.
Zusätzlich können Kinder ab dem 13. Lebensjahr Leistungen beanspruchen, wenn sie kein Hartz IV beziehen oder die Hilfebedürftigkeit durch die Unterhaltsvorschussleistung vermieden werden kann. Dies gilt auch, wenn der alleinerziehende Elternteil zusätzlich zum Leistungsbezug ein eigenes Bruttoeinkommen von mindestens 600 Euro hat.
Anträge zum Thema Unterhaltsvorschuss gibt es auf der Homepage der Stadt Dinslaken unter dem entsprechenden Suchbegriff. Bei Fragen helfen die zuständigen Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Senioren und Soziale Leistungen – Michaela Jaeger (Tel. 66592) und Mandy Smeets (Tel. 66580) – gerne weiter.