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FAQ zur Umweltzone

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Hans, Monika

Telefon: 0 20 64 / 66-399

Stadthaus

Büro: 014

Wilhelm-Lantermann-Straße 65
46535 Dinslaken

A: Häufig gestellte Fragen

A1: Wo genau befindet sich die Umweltzone?

A2: Wo genau gibt es ein LKW Fahrverbot für LKW über 3,5t?

A3: Ich habe keine Schadstoffplakette oder eine rote Schadstoffplakette, was muß ich tun?

A4: Muss ich als Bewohner der Umweltzone auch einen Antrag stellen?

A5: Wer kann einen Antrag stellen?

A6: Welchen Antrag kann ich stellen?

A7: Wo bekomme ich den Antrag?

A8: Wie und Wo kann ich einen Antrag stellen?

A9: Welche Voraussetzungen müssen unbedingt erfüllt sein?

A10: Bekomme ich einen Parkausweis?

A11: Welche Voraussetzungen gelten für mich als Schwerbehinderten?

B: Besondere Fragen

B1: Ich habe ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug, darf ich damit in die Umweltzone fahren?

B2: Müsste ich auch für mein im Ausland zugelassenes Fahrzeug einen Antrag stellen?

B3: Wie komme ich als Halter eines im Ausland zugelassenen Fahrzeuges an eine Schadstoffplakette?

B4: Brauche ich unbedingt eine Schadstoffplakette, um mit meinem im Ausland zugelassenen Fahrzeug nach Deutschland zu fahren?

B5: Ich habe ein historisches Kennzeichen, muss ich einen Antrag stellen?

B6: Ich habe ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug bzw. eine landwirtschaftliche Zugmaschine, was gilt für mich?

B7: Ich habe einen Handwerkerparkausweis / Ruhrgebietsparkausweis, muss ich einen Antrag stellen?

B8: Was gilt für mich als Versorger durch Wochenmärkte?

B9: Was gilt für mich als Zirkus-/Schaustellerbetrieb mit meinen Fahrzeugen?

B10: Was gilt für mich als Motorradfahrer?

B11: Welche Fahrzeuge sind von den Fahrverboten generell ausgenommen bzw. durch Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken befreit?

B12: Zu welcher Schadstoffgruppe gehört mein Fahrzeug?

C: Alle anderen Fragen

C1: Woran erkenne ich die räumliche Begrenzung der Umweltzone?

C2: Wer darf in eine Umweltzone einfahren?

C3: Wie hoch sind die Verwaltungsgebühren für die Antragstellung?

C4: Welche Strafe droht, wenn ich ohne Genehmigung in die Umweltzone hineinfahre?

C5: Wie sehen die Schilder aus?

C6: Wo stehen die Schilder?

C7: Was hat es mit der LKW-Fahrverbotszone auf sich?

C8: Was gilt für mich als LKW Fahrer (LKW über 3,5t) bezüglich der Umweltzone?

C9: Wo genau gilt das LKW Fahrverbot? Gilt dies auch außerhalb der Umweltzone?

C10: Ich habe ein Wohnmobil über 3,5 t Gesamtgewicht, darf ich damit die LKW-Fahrverbotszone befahren?

C10a: Ich habe ein Wohnmobil ohne oder mit einer roten Schadstoffplakette und wohne in der Umweltzone. Darf ich damit die Umweltzone befahren?

C11: Wie sieht eigentlich der Luftreinhalteplan der Stadt Dinslaken aus?

C12: Wie teuer ist eine Schadstoffplakette und wo erhalte ich diese?

C13: Gibt es ein Formular bezüglich der Nachrüstbarkeit mit Partikelfilter und Katalysator?

C14: Wo finde ich die Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken?

C15: Welche Gesetze gelten für die Einrichtung einer Umweltzone?

C16: Was soll mit der Einrichtung der Umweltzone erreicht werden?

C17: Welchen Nutzen hat der Bürger davon?

Antworten zu "Häufig gestellte Fragen"

A1: Siehe Karte

A2: Die LKW Fahrverbotszone für LKW über 3,5 t befindet sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Umweltzone von Dinslaken. Aus dem Ansichtsplan ergibt sich genau, wo diese Fahrverbotszone beginnt und endet.

A3: Wenn Sie keine grüne Schadstoffplakette besitzen, können Sie sich überlegen, ob sie darauf angewiesen sind, mit diesem Fahrzeug die Umweltzone zu befahren. Möchten Sie oder wollen Sie weiterhin innerhalb der Umweltzone mit Ihrem Fahrzeug fahren, besteht unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit der Beantragung einer Ausnahmegenehmigung. Zusätzlich gibt es eine Reihe von gesetzlichen Ausnahmen sowie Befreiungen und Ausnahmen, die durch Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken geregelt sind.

A4: Auch als Bewohner der Umweltzone müssen Sie mit Ihrem Fahrzeug, wenn es eine rote, gelbe oder gar keine Plakette hat, einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umweltzone stellen, sofern Sie in die Umweltzone einfahren möchten. Dieser Antrag ist jedoch auch an besondere Voraussetzungen geknüpft. Sollten diese Voraussetzungen nicht erfüllt sein, dürfen Sie mit Ihrem Fahrzeug nicht die Umweltzone befahren.

A5: Einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umweltzone muss grundsätzlich derjenige stellen, der die Umweltzone mit Fahrzeugen befahren möchte, die keine, eine rote Plakette, oder eine gelbe Plakette haben. Es sei denn, für ihn gilt eine andere Ausnahmeregelung bzw. Befreiung.

A6: Sie müssen einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umweltzone stellen. Der allgemeine Antrag gilt für alle, die außerhalb der Umweltzone wohnen und die Umweltzone aber auch durchfahren / befahren möchten. Hierzu zählen alle übrigen Fahrzeugführer mit Fahrzeugen, die den Schadstoffgruppen 1, 2 und 3 angehören (keine Plakette, rote Plakette oder gelbe Plakette).

A7: Das Antragsformular erhalten Sie unter "Formulare":

  • zum Ausfüllen und Drucken oder nur Drucken oder zum Download
  • in den Bürgerbüros der Stadt Dinslaken
  • beim Fachdienst Allgemeine Ordnung, Gewerbe, Verkehr der Stadt Dinslaken.

A8: Den Antrag können Sie ausgefüllt und unterschrieben per Post, Telefax übersenden oder persönlich abgeben:

Stadt Dinslaken
Der Bürgermeister
Fachdienst Allgemeine Ordnung, Gewerbe, Verkehr
Wilhelm-Lantermann-Straße 65
46535 Dinslaken.

A9: Hier die Übersicht über die zwingenden Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit Ihnen eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann:

A10: Nein, Sie bekommen keinen Parkausweis, sondern eine Ausnahmegenehmigung in Form eines gelben Ausweises, den Sie gut sichtbar im Fahrzeug auszulegen haben.

A11: Hier kommt es darauf an, welches Merkmal im Schwerbehindertenausweis nachgewiesen wird.

  • Kraftfahrzeuge mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die in ihrem Schwerbehindertenausweis die Merkzeichen "aG, H, Bl." haben, sind durch Verordnung von Amts wegen befreit (Allgemeinverfügung). Sie brauchen keinen Antrag zu stellen

    Der Schwerbehindertenausweis oder der Parkausweis für Behinderte müssen hinter der Windschutzscheibe ausliegen.

  • Schwerbehinderte, die gehbehindert sind und dies durch das nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 der Schwerbehindertenausweisverordnung im Schwerbehindertenausweis eingetragene Merkzeichen „G“ nachweisen oder Personen, die über einen orangefarbenen Parkausweis für besondere Gruppen von schwerbehinderten Menschen nach § 46 Abs. 1 Nr. 11 STVO verfügen und diesen mit sich führen, können eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

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Antworten zu "Besondere Fragen"

B1: Auch im Ausland zugelassene Fahrzeuge benötigen zum Durchfahren einer Umweltzone grundsätzlich eine Schadstoffplakette. Der Nachweis der Schadstoffgruppe für diese Fahrzeuge und damit die Zuordnung zu einer Plakette ist in der Kennzeichnungsverordnung explizit geregelt. Anhand der EG-Typgenehmigung kann die für Ihr Fahrzeug festgelegte Plakette ermittelt werden. Andernfalls erfolgt die Zuordnung anhand des Jahres der Erstzulassung des Fahrzeuges.

B2: Ja, die Fahrverbote in den deutschen Umweltzonen gelten auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge ohne Schadstoffplakette. Die Verkehrsschilder, die den Eingang zu einer Umweltzone markieren, gehören zu den allgemein und für jedermann gültigen Verkehrskennzeichen und gelten auch für Ausländer und deren Fahrzeuge sowie für Inländer mit im Ausland zugelassenen Fahrzeugen.

B3: Die Schadstoffplaketten können Sie bequem online bestellen und das dafür vorgesehene Bestellformular verwenden und ausfüllen. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des TÜV Nord oder unter www.dekra.de oder unter www.gtue.de oder unter Umweltplakette.

B4: Nein, Sie können auch in Zukunft ohne Schadstoffplakette in Deutschland einfahren und sich mit Ihrem Fahrzeug wie gewohnt frei bewegen. Nur in den gekennzeichneten Umweltzonen dürfen Sie nicht einfahren.

B5: Nein, brauchen Sie nicht. Oldtimer (gemäß § 2 Nr. 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung), die ein Kennzeichen nach § 9 Abs. 1 oder § 17 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung führen, sind von der Kennzeichnungspflicht gemäß der 35. BImSchV (Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung) in Umweltzonen ausgenommen.

B6: Für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge bzw. landwirtschaftliche Zugmaschinen gibt es ebenfalls eine Ausnahme von der Kennzeichnungspflicht in Umweltzonen gemäß der 35. BImSchV (Anhang 3). Sofern es sich um Land- und forstwirtschaftliche Kraftfahrzeuge handelt, sind diese in den Zulassungsbescheinigungen entsprechend mit der Bezeichnung „lof“ ausgewiesen und somit von der Kennzeichnungspflicht befreit. 

B7: Auch Sie müssen einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen, wenn Sie mit Ihrem Kfz die Umweltzone befahren wollen.

B8: Für Sie als Versorger von Wochenmärkten gilt folgende Regelung: Ausgenommen vom Fahrverbot in den Umweltzonen sind Kraftfahrzeuge, die die Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern durch die Belieferung von Wochenmärkten versorgen. Zu den lebensnotwendigen Gütern zählen insbesondere Lebensmittel, aber auch Bekleidung und Textilien sowie Haushaltsgegenstände für den täglichen Bedarf. Bei der Frage, ob es sich um lebensnotwendige Güter handelt, orientiert man sich an dem üblichen Angebot des bei der Belieferung ebenfalls von den Verkehrsverboten ausgenommenen Lebensmitteleinzelhandels. Der Nachweis der Belieferung von Wochenmärkten kann zum Beispiel über den Zahlungsnachweis der zu entrichtenden Standgebühren erbracht werden.

B9: Als Zirkus-/Schaustellerbetrieb sind die Kraftfahrzeuge, die ausschließlich für Zwecke des Schausteller- und Zirkusgewerbes eingesetzt werden und für diese Zwecke bestimmt erkennbar sind, gemäß Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken ausgenommen und vom Vekehrsverbot in den Umweltzonen von Amts wegen befreit.

B10: Sie sind als Motorradfahrer (zwei- oder dreirädriges Kraftfahrzeug) von der Kennzeichnungspflicht in Umweltzonen gemäß der 35. BImSchV (Anhang 3) ausgenommen und dürfen somit in der Umweltzone fahren.

B11: Von den Fahrverboten sind generell die Kraftfahrzeuge ausgenommen und befreit, die in der 35. BImSchV (Anhang 3) aufgeführt sind und die Kraftfahrzeuge, die durch Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken von Amts wegen befreit sind.

B12: Alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge sind festen Schadstoffgruppen zugeteilt. Die Zuordnung erfolgt nach den in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Emissionsschlüsselnummern.

In den neuen Fahrzeugscheinen (seit 1.Oktober 2005) befindet sich die Schlüsselnummer in Feld 14.1. Maßgeblich sind dort die letzten beiden Ziffern.

In den alten Fahrzeugscheinen sind es die beiden letzten Ziffern im Feld 1. Die Schadstoffgruppe kann auch über ein Programm der DEKRA oder andere ermittelt werden.

Dekra  alternativ Kraftfahrtbundesamt

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Antworten zu "Alle anderen Fragen"

C1: Die räumliche Begrenzung erkennen Sie an den Verkehrsschildern mit der Aufschrift „Umweltzone“, die das Gebiet kenntlich machen. Auf einem Zusatzschild (unterhalb des Verkehrszeichens „Umweltzone“) werden die farbigen Plaketten angegeben, mit denen Fahrzeuge in der Umweltzone freie Fahrt haben.

C2: In die Dinslakener Umweltzone darf ohne Ausnahmegenehmigung nur derjenige Kfz-Führer hineinfahren, dessen Fahrzeug eine grüne Plakette zugeteilt bekommen hat oder derjenige, der aufgrund der 35. BImSchV oder der Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken von dem Verkehrsverbot befreit ist.

Die rechtliche Wirkung wird in Dinslaken erst durch die abschließende Beschilderung ausgelöst.

C3: Für die Bearbeitung Ihres Antrages auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umweltzone sind - auch im Falle der Ablehnung - Verwaltungsgebühren in Höhe von 10 bis 100 Euro zu erheben. Die Höhe dieser Gebühr bemisst sich unter Berücksichtigung des entstandenen Verwaltungsaufwandes auch nach Dauer, Umfang und Bedeutung der beantragten Genehmigung. Im Falle einer Ablehnung wird die Verwaltungsgebühr, die bei positivem Bescheid entstanden wäre, zu ¾ fällig.

C4: Wer vorschriftswidrig ohne Plakette in eine Umweltzone hineinfährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz (OwiG) und muss mit einem Bußgeld von 80 EUR zuzüglich 28,45 EUR Verwaltungsgebühr rechnen.

C5: Die Schilder sehen wie folgt aus:

Verkehrschild Anfang Umweltzone

Verkehrsschild Anfang Umweltzone

Verkehrsschild Umweltzone Lieferverkehr freiC6: Die Schilder stehen am Beginn der Umweltzone und am Ende der Umweltzone und begrenzen somit das räumliche Gebiet der kompletten Umweltzone.

C7: Wesentliches Ziel für die Einrichtung einer LKW-Fahrverbotszone und einer Umweltzone ist die Verringerung von gesundheitsschädlichen Abgasen wie Feinstaub und Stickoxiden.

Laut der EU-Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft für Europa vom 21. Mai 2008 sind europäische Kommunen dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Luftverbesserung zu ergreifen, sofern eine erhöhte Belastung für Bürger festgestellt worden ist. Die Verfahren zur Erarbeitung von Luftreinhalteplänen werden in Nordrhein-Westfalen durch die Bezirksregierungen durchgeführt.

Die Verschmutzung muß auf ein Maß reduziert werden, bei dem schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit möglichst gering sind, empfindliche Bevölkerungsgruppen und auch die Umwelt insgesamt zu berücksichtigen sind, und dass die Überwachung und Bewertung der Luftqualität, einschließlich der Ablagerung von Schadstoffen, und die Verbreitung von Informationen an die Öffentlichkeit verbessert werden muss.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat durch Messungen und Berechnungen eine erhöhte Luftbelastung auf Dinslakener Straßen festgestellt. Dadurch ist die Stadt Dinslaken in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Düsseldorf verpflichtet, Maßnahmen zur Reduzierung des Feinstaubs zu erarbeiten und umzusetzen. Eine mögliche Maßnahme ist die Einführung einer Umweltzone. Die Einrichtung einer Umweltzone zielt auf die Verringerung schädlicher Stickoxide ab und somit auf eine Verbesserung der Luftqualität und somit auch auf die Steigerung der Lebensqualität der Dinslakener Bevölkerung.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid, die hauptsächlich durch den Straßenverkehr verursacht werden, nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand einen Beitrag zu Gesundheitsschädigungen, wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen (Husten, chronische Bronchitis) leisten. Gerade ältere Menschen und vor allem Kinder werden durch eine erhöhte Feinstaubbelastung gesundheitlich belastet. Neben industriellen Quellen spielt der Verkehr eine Schlüsselrolle zur Verminderung der Feinstaubkonzentrationen. (http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/feinstaub.pdf).

C8: Als LKW-Fahrer (LKW über 3,5 t) gilt für Sie folgende Regelung:

Ein- und ausfahren dürfen LKW,

  • die in dieser Zone Lieferungen zu laden oder zu entladen haben

und

  • die - soweit sie auch im Stadtgebiet Dinslaken (innerhalb der Umweltzone) fahren - eine grüne oder gelbe und ab dem 1. Oktober eine grüne Umwelt-Plakette haben.

Im Interesse einer unbürokratischen Handhabung werden dem Lieferverkehr von der Stadtverwaltung keine Bescheinigungen ausgestellt. Bei Kontrollen ist die Liefertätigkeit gegenüber der Polizei mittels geeigneten Belegen (Bestell-/Lieferschein usw.) nachzuweisen und glaubhaft zu machen

Innerhalb der Zone mit Lkw zu erbringende Dienstleistungen (zum Beispiel Bau-/Handwerkerarbeiten, Ausbildungsfahrten von Lkw-Fahrschulen usw.) gelten als Liefertätigkeit.

Auch die Rückfahrt nach erfolgter Lieferung mit leerem Lkw innerhalb der Zone zum Firmenstandort ist selbstverständlich noch eine Liefertätigkeit.

Verboten ist dagegen die bloße Durchfahrt durch diese Zone, um etwa ein außerhalb der Zone liegendes Fahrtziel auf kürzerem Wege und schneller zu erreichen. Dies gilt auch für Lkw mit gültiger Umwelt-Plakette.

Verkehrsschild Umweltzone Lieferverkehr freiC9: Die LKW Fahrverbotszone für LKW über 3,5 t befindet sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Umweltzone von Dinslaken. Aus dem Ansichtsplan ergibt sich genau, wo diese Fahrverbotszone beginnt und endet. Die rot schraffierten Bereiche zeigen das LKW-Fahrverbot für LKW ab einem Gesamtgewicht von 3,5 t. Die Fahrverbotsstrecke beläuft sich beginnend ab Kreuzung Hans-Böckler-Straße / Schloßstraße bis Hünxer Straße / Kreuzung Hanielstraße sowie auf der gesamten Wilhelm-Lantermann-Straße.

C10: Ist das Wohnmobil als "PKW" zugelassen, ist es nicht betroffen. Als "sonstiges Kfz" oder als "LKW" fallen Wohnmobile über 3,5 t dagegen unter das Durchfahrtverbot. Sofern Sie jedoch touristische Ziele in der Zone ansteuern wollen und - innerhalb von Dinslaken - die gültige Umweltplakette haben, werden sie nicht beanstandet.
Wohnmobile ohne grüne Plakette können auf Antrag von einem Verkehrsverbot in der Umweltzone befreit werden, für die Strecke von der Meldeadresse zur nächsten Autobahnauffahrt. Es muss nachgewiesen werden, dass das Wohnmobil vor dem 1. Januar 2008 auf den Fahrzeughalter zugelassen wurde und eine Nachrüstung des Wohnmobils, mit der die für den Zugang zu der Umweltzone erforderlichen Schadstoffgruppe erreicht werden kann, technisch nicht möglich oder mit Kosten von mehr als 4.500 Euro verbunden ist.
Durch die Bescheinigung eines amtlich anerkannten Sachverständigen einer technischen Prüfstelle ist nachzuweisen, dass das Kraftfahrzeug nicht nachgerüstet werden kann. Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf die Bescheinigung nicht älter als ein Jahr sein.

C11: Der Luftreinhalteplan von Dinslaken kann hier abgerufen werden.

C12: Die Kosten einer Schadstoffplakette liegen bei 5 bis 10 Euro. Sie erhalten diese in sämtlichen Autowerkstätten, amtlich anerkannten technischen Überwachungsorganisationen sowie überall dort, wo auch Abgasuntersuchungen gemacht werden dürfen. Bei den Zulassungsstellen kostet die Ausstellung einer Plakette zur Zeit im Durchschnitt ca. 5 Euro.

C13: Das Formular bezüglich der Nachrüstbarkeit mit Partikelfilter und Katalysator finden Sie hier.

C14: Die Allgemeinverfügung der Stadt Dinslaken finden Sie hier.

C15: Für die Einrichtung der Umweltzone gelten verschiedene Gesetze. Zum einen gibt es eine EU-Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft für Europa vom 21. Mai 2008. Diese verpflichtet europäische Kommunen dazu, Maßnahmen zur Luftverbesserung zu ergreifen, sofern eine erhöhte Belastung für Bürger festgestellt worden ist. Die Verfahren zur Erarbeitung von Luftreinhalteplänen werden in Nordrhein-Westfalen durch die Bezirksregierungen durchgeführt. Desweiteren gilt das Bundesimmissionsschutzgesetz sowie die verschiedenen Verordnungen hierzu, unter anderem die 35. Bundesimmissionsschutzverordnung, die weitere Hinweise enthält.

C16: Durch die Einrichtung der Umweltzone soll die Luftverschmutzung auf ein Maß reduziert werden, bei dem schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit möglichst gering sind. Hierbei sind empfindliche Bevölkerungsgruppen und auch die Umwelt insgesamt zu berücksichtigen. Eine Möglichkeit für die Reduzierung der Feinstaubbelastung ist die Einführung einer Umweltzone. Die Einrichtung zielt auf die Verringerung schädlicher Stickoxide ab und somit auf eine Verbesserung der Luftqualität und somit auch auf die Steigerung der Lebensqualität der Dinslakener Bevölkerung.

C17: Der Dinslakener Bürger hat durch die Einrichtung einer Umweltzone und durch die Einrichtung einer LKW-Fahrverbotsstrecke den besonderen Nutzen dadurch, dass die Luftqualität erheblich verbessert werden kann und dadurch auch eine Steigerung der Lebensqualität der Dinslakener Bürger erreicht werden kann. Die Tatsache, dass Schadstoffe, wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid, die hauptsächlich durch den Straßenverkehr verursacht werden, nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand einen Beitrag zu Gesundheitsschädigungen, wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen (Husten, chronische Bronchitis) leisten, ist der Grund hierfür. Gerade ältere Menschen und vor allem Kinder werden durch eine erhöhte Feinstaubbelastung gesundheitlich belastet. Neben industriellen Quellen spielt der Verkehr eine Schlüsselrolle zur Verminderung der Feinstaubkonzentration. Siehe auch : http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/feinstaub.pdf.

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Weiterführende Informationen

Umweltschutz Dinslaken

Umweltzone Dinslaken