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Museumspädagogik

Kontakt

Hamelmann, Cordula

Telefon: 0 20 64 / 66-727

Museum Voswinckelshof

Elmar-Sierp-Platz 6
46535 Dinslaken

Der „Voswinckelshof“ - Lebendiges Museum im Herzen der Stadt Dinslaken

Museumspädagogin Cordula Hamelmann als Küchenmagd Marie an der historischen Herdstelle in der Küche des VoswinckelshofesGeschichte lebendig zu vermitteln und Kunst erfahrbar zu machen, diese Aufgabe hat sich der Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum als lebendiges Museum gestellt.
Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und anderen Bildungsinstitutionen - mit dem Blick auf Kinder und Jugendliche als Museumspublikum der Zukunft. Informationsflyer zu den Themen „Kindergeburtstage im Museum“, „Museumspädagogische Programme für Vorschulkinder“ und „Museumspädagogische Programme für Schulklassen“ liegen an der Museumskasse aus und können auf Anfrage zugesandt werden.

Öffentliche Führungen und Aktionen für Erwachsene werden im Rahmen der verschiedenen Sonderausstellungen und in der stadthistorischen Dauerausstellung angeboten. Jedes Jahr finden darüber hinaus regelmäßig Sonderaktionen statt.

Weitere Informationen und Auskünfte über die Konditionen für alle Angebote bei:

  • Cordula Hamelmann M.A., Museumspädagogin: Tel. 02064 / 66727
  • Museum Voswinckelshof (Kasse): Tel. 02064 / 66728

Museumspädagogische Angebote in der Dauerausstellung

Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

  • „Augen auf!“ – die Stadtrallye: Der Bogen für junge Forscherinnen und Forscher ist zu den Öffnungszeiten des Museums an der Museumskasse erhältlich.
  • „Von der Burg im Sumpf zur Stadt im Grünen“: Eine museumspädagogische Führung für Erwachsene
  • „Orte der Erinnerung an die jüdische Gemeinde“: Ein museumspädagogischer Rundgang für Jugendliche und Erwachsene
  • Kindergeburtstage im Museum Voswinckelshof: Für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren gibt es Geburtstagsangebote zu verschiedenen historischen und künstlerischen Themen.
  • Museumspädagogische Programme für Vorschulkinder: Für Kindergärten und Kitas werden eigene museumspädagogische Programme angeboten: zum Mitmachen, Staunen und Erleben. Hier steht Geschichte zum Anfassen im Vordergrund.
  • Museumspädagogische Programme für Schulklassen: Das Museum Voswinckelshof bietet als Ergänzung zum Schulunterricht ganzjährig museumspädagogische Programme für Schulklassen in der stadthistorischen Dauerausstellung an.

Museumspädagogik aktuell:
Sonderaktionen und Angebote in den aktuellen Sonderausstellungen

Hier finden Sie aktuelle Informationen über die museumspädagogischen Angebote und das Begleitprogramm der jeweils aktuellen Sonderausstellungen und über museumspädagogische Sonderaktionen wie den internationalen Museumstag, das Sommerfest oder den Tag des offenen Denkmals.

Musik aus dem Automaten - Interdisziplinäres Kunst-Musik Projekt für Grundschulklassen in Dinslaken

Im Mittelpunkt dieses Kunst-Musik-Projektes in Kooperation mit dem Verein "Dinslakener Kinderkonzerte" steht ein Phonola, ein selbst spielendes Klavier aus der Sammlung des Museums Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum. Auf diesem Instrument, das man auch als historischen Musikautomaten bezeichnet, kann man sowohl normal Klavier spielen, als auch mittels vorgestanzter Tonrollen Musik automatisch erklingen lassen. 

  • Konzert: Dinslakener Kinderkonzerte - Musik aus dem Automaten
    Samstag 18.05.2019 um 11.00 Uhr im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken-Hiesfeld
    Konzert für Grundschulkinder und ihre Familien rund um Phonola, andere Tasteninstrumente und Musikautomaten. 
    Eintritt frei - Kostenlose Tickets in der Stadtinformation am Rittertor und an der Tageskasse.
    Weitere Infos zum Konzert: www.dinslakener-kinderkonzerte.de
  • Museumspädagogisches Begleitprogramm für Grundschulklassen:
    Im Rahmen eines 60-minütigen Workshops lernen die Grundschulkinder das Phonola und seine Musik kennen und setzen diese Impulse anschließend im Museum künstlerisch in eigene Bilder um. Die in den Workshops entstandenen Kunstwerke werden während des Kinderkonzertes in den Wandelgängen des Gustav-Heinemann-Schulzentrums ausgestellt. Anschließend werden sie an die Schulen zurück gegeben. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.
    Der Besuch des Kinderkonzertes ist erwünscht, aber nicht verpflichtend.
    Termine: 7., 8., 9., 10., 14., 15., 16. Mai 2019
    Uhrzeit: jeweils 10.30 - 11.30 Uhr oder 12.00 - 13.00 Uhr
    Veranstaltungsort: Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum
    Informationen und Anmeldung unter:
    02064-66727 - Cordula Hamelmann, Museumspädagogin
    02064-66728 - Museumskasse

 

"Mein Blick auf das Junge Rheinland - Die Sammlung Günter Krusch" (04.05. - 18.08.19)

Aufbruchstimmung - nach Zerstörungen gibt es Platz für Neues: So war auch die vorherrschende Grundstimmung in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Europa. In Deutschland bedeutete dies das Ende einer überkommenen monarchistischen Ordnung und die Gründung eines demokratischen Staates. Die Weimarer Republik schuf politische Rahmenbedingungen für unkonventionelle Ideen, alte und neue Freigeister und vielgestaltige kreative Strömungen - auch in der Niederrhein-Region.
Am 24. Februar 1919 wurde die Künstlergruppe "Das Junge Rheinland" in Düsseldorf von drei Künstlern gegründet: dem Schriftsteller Herbert Eulenberg und den Malern Arthur Kaufmann und Adolf Uzarski. "Das Junge Rheinland" wollte die Interessen der bildenden Künstler und Künstlerinnen im Rheinland vertreten, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und für Ausstellungen sorgen. Auch eine ab 1921 herausgegebene Zeitschrift der Gruppe hatte sich dies zum Ziel gesetzt.
Dem neuen "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" wurde von Hitler per Verordnung am 30. Juni 1933 auch die Zuständigkeit für "Kunst, Musikpflege, Theaterangelegenheiten, Lichtspielwesen sowie der Bekämpfung von Schund und Schmutz" zugewiesen. Im September 1933 verfügte Goebbels die Gründung der "Reichskulturkammer". Alle Kunstschaffenden sollten darin Zwangsmitglieder werden. Damit begann auch in der Bildenden Kunst die "Gleichschaltung". Daraufhin lösten sich die Gruppen "Das Junge Rheinland" und "Rheingruppe" noch 1933 auf.
1936 schränkten die Nazis die kreativen Möglichkeiten der Kunstschaffenden im Sinne ihrer Ideologie ein: Vor allem Expressionismus, Surrealismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit wurden als "entartet" diffamiert, die Künstler und Künstlerinnen verfolgt und verhaftet oder mit Berufsverboten belegt. Etliche Werke aus dem Umfeld des Jungen Rheinland mussten aus Museen und Sammlungen abgegeben werden. Manche von ihnen gelangten in die Wanderausstellung "Entartete Kunst", die im Juli 1937 in München begann. Die "Rheinische Sezession" wurde 1938 durch eine eigene Verordnung annulliert. Die Künstler und Künstlerinnen hielten jedoch untereinander weiter Kontakt. So kam es 1946 zu einer Neugründung der "Rheinischen Sezession".
Dem Sammlerehepaar Else Heiermann und Günter Krusch aus Duisburg sind die Kunstschaffenden der Gruppe „Das Junge Rheinland" und deren Werke ans Herz gewachsen. Aus ihrem Sammlungsbestand zeigt das Museum Voswinckelshof 75 Arbeiten. Sie bieten einen repräsentativen Querschnitt jener Bildenden Kunst, die von im Rheinland tätigen Künstlern und Künstlerinnen in der Zeit zwischen 1919 und 1965 geschaffen wurde - darunter sind Arbeiten von Otto Dix, Wilhelm Lehmbruck, Max Ernst, Otto Pankok und vielen anderen.

"Kaffee für Kunst bei Mutter Ey" - Museumspädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen und Fachkurse
Ein wichtiger Treffpunkt für die Künstler der Gruppe war die in der Nähe der Düsseldorfer Kunstakademie gelegene Kaffeestube von Johanna Ey, von den Künstlern später liebevoll "Mutter Ey" genannt. Die Wirtin nahm nämlich gelegentlich als Bezahlung auch Bilder der ständig geldknappen Künstler an und war daher sehr beliebt. Andererseits konnte sie auf diese Weise ihre Gaststätte in eine Galerie verwandeln, in der sie die Werke ausstellte. In der Führung spüren wir der Aufbruchstimmung in "Mutter Eys" Kaffeestube nach, begleiten die Kunstschaffenden in die Zeit der Diffamierung ihrer Werke als "entartete Kunst" unter dem NS-Regime und blicken auf die Auswirkungen in die Gruppe "Rheinische Sezession" in der Nachkriegszeit.
Für Schulklassen und Fachkurse ab der 9. Jahrgangsstufe aufwärts gibt es die Möglichkeit, während der Ausstellungsdauer Di - Fr ab 10.30 Uhr einen Führungstermin zu vereinbaren.
Das Angebot wird je nach Alterszusammensetzung inhaltlich und didaktisch auf die einzelnen Gruppen abgestimmt.

Sollten Sie mit Ihrer Klasse/ Ihrem Fachkurs einen selbstgestalteten Besuch ohne museumspädagogische Betreuung planen, sind Sie uns selbstverständlich auch ganz herzlich willkommen!
Wir möchten Sie nur bitten, den Termin für Ihren geplanten Besuch im Vorfeld mit uns abzustimmen, um so Doppelbelegungen zu vermeiden und jeder Gruppe einen ungestörten Zugang zu den Ausstellungsräumen zu ermöglichen.
Über Ihr Interesse und den Besuch Ihrer Schulklasse/ Ihres Fachkurses in der Sonderausstellung "Mein Blick auf das Junge Rheinland - Die Sammlung Günter Krusch" würden wir uns sehr freuen. Der Eintritt in unser Museum ist weiterhin frei.
Bitte sprechen Sie uns an!

Informationen und Anmeldung unter:
02064-66727 - Cordula Hamelmann, Museumspädagogin
02064-66728 - Museumskasse
Email: cordula.hamelmann@dinslaken.de

Internationaler Museumstag 2019 - 19.05.2019

Logo der Internationalen Museumstages 2019Der Internationale Museumstag 2019 (www.museumstag.de)steht unter dem Motto: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen
Das immaterielle Kulturerbe ist Teil der Museumssammlungen. Seit 15 Jahren gehört es zur Museumsdefinition des Internationalen Museumsrats (ICOM) und ist damit Teil der musealen Verantwortung. Indem Museen materielle Objekte als Träger immateriellen Kulturerbes sammeln und bewahren, nehmen sie lebendige Traditionen in ihre Sammlungen auf. In den Museen wird täglich vermittelt, wie wir Wissen weitergeben, wie wir erzählen, fertigen und entwickeln, wie wir Techniken anwenden, malen, tanzen, spielen oder singen. Museen vernetzen sich mit den Trägern lebendiger Traditionen und holen sie in ihre Häuser. Damit bieten sie Raum für Inspiration und Reflexion und leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Traditionen.

Das Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum lädt dazu ein, am Internationalen Museumstag 2019 von 14 – 18 Uhr, die stadthistorische Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung „Mein Blick auf das junge Rheinland – Die Sammlung Günter Krusch“ zu besuchen.
Und in einer ganz besonderen Veranstaltung - passend zum diesjährigen Motto des Internationalen Museumstages und zum Jubiläum „10 Jahre Fairtrade-Stadt Dinslaken“ - in Kooperation mit dem Agenda-Büro geht es von 15.00 bis 16.30 Uhr um eine sehr genussvolle Tradition:

"Kaffeehaus – Genuss zwischen Tradition und Moderne"
Historische Sammeltassen, Kaffeekanne, moderner Coffee-to-go-Becher und DIN-Kaffee in der historischen KücheWoran denken Sie beim Wörtchen „Kaffeehaus“? An Omas alte Kaffeetasse auf einem Bistrotisch mit Häkelspitze? An Herren mit aufgeschlagener Tageszeitung auf den Knien? Oder an ein leckeres Stück Sahnetorte?Also eher an die Tradition von gestern? Oder vielleicht eher an den Coffee to go, den Latte Macchiato, den Cappuccino, den cold brew oder old brew coffee im modern style?
Kaffeepott mit Beat beim Hipster statt Wiener Melange bei Vivaldis Violine?
Wir laden Sie ein auf ein gutes Stündchen „Kaffee-Art“:
Wir nehmen uns Zeit, mahlen, kochen, trinken Kaffee, erzählen von der Besonderheit der Kaffeekirsche, der Herkunft und vom Anbau, Verwendung und Geschichte(n) …ein Kaffeeklatsch der besonderen Art, bei dem ein ordentliches Stück Sahnekuchen nicht fehlen darf.
Tauchen Sie ein in eine kleine Zeiten- und Weltenreise rund um den Kaffeegenuss.

Wo? Historische Küche im Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 3, 46535 Dinslaken
Wann? Sonntag 19.05.2019, 15 - 16.30 Uhr
Wer? Agenda-Büro und Museum Dinslaken
Wieso? Internationaler Museumstag und 10 Jahre Fairtrade Town Dinslaken
Mit wem? Natalie Antkowiak, Cordula Hamelmann und Lucie-Maria Rodemann
Eine telefonische Anmeldung unter 02064 – 66728 (Di – So 14 – 18 Uhr) ist unbedingt erforderlich, da die Raumkapazitäten begrenzt sind!
Piktogramm Ziel 12 Veranstwortung bei Konsum und ProduktionLogo "Ich kaufe fair. Und Du?"


Themenabende Agenda im Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum 2019 / 1. Halbjahr

17 Nachhaltigkeitsziele der UN im Überblick
Ab 2019 finden Themenabende der Stabsstelle "Nachhaltigkeit"/Agendabüro Dinslaken im Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum statt.
Bitte melden Sie sich zu den Themenabenden unter der angegebenen Kursnummer direkt bei der VHS Dinslaken an:
https://vhs-dinslaken.de/

UN-Klimakonferenz in Katowice - ein Küchengespräch zur aktuellen Klimapolitik
Mittwoch, 6. Februar 2019, 18:00 Uhr
Kurs-Nr.: 19110405, Kosten: 5 Euro, keine Abendkasse, Anmeldung erforderlich, da Teilnahme beschränkt
Referent: Stefan Rostock, Germanwatch e.V. Bonn
Vom 3. bis 14. Dezember 2018 fand die COP 24 in Oberschlesien statt. Diese Region ist wie die Metropolregion Ruhr geprägt durch Bergbau und Schwerindustrie. Hier trafen rund 30.000 Menschen aus 190 Ländern zusammen, um die Reaktionen auf die weltweite Klimaänderung bzw. die Verhinderung der irreversiblen Konsequenzen zu diskutieren. Germanwatch e.V. beteiligt sich seit 1991 am Weltgeschehen und nimmt an den UN-Klimakonferenzen teil. Der Verein konzentriert sich auf Politik und Wirtschaft im globalen Norden. Er setzt sich für die Menschen im globalen Süden und für ihre Rechte ein - für die Hauptbetroffenen des Klimawandels und die Verlierer der Globalisierung. Auf der COP 21 in Paris wurde das Weltklimaabkommen verabschiedet. Sie erfahren, welche Ergebnisse vor rund zwei Monaten in Katowice erzielt wurden, wie sich dadurch die weltweite Klimapolitik weiterentwickelt hat und welche Reaktionen aus Deutschland nun anstehen. Nach einem inhaltlichen Input wird in kleiner (!) Runde mit NRW-Fachpromotor und Germanwatch Teamleiter Stefan Rostock diskutiert.
Fachkenntnisse sind nicht erforderlich, Interesse an weltweiter Politik und der Umsetzung in Deutschland ist völlig ausreichend.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Ort: Cafeteria im Museum Voswickelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 Dinslaken
Achtung! Die Veranstaltung ist ausgebucht - eine Warteliste wird geführt!

PflanzZEIT - Über die Kunst, den eigenen Garten zu genießen
Mittwoch: 27. März 2019, 18:00 Uhr
Kurs-Nr.: 19110406, Kosten: 5 Euro, Anmeldung erforderlich, keine Abendkasse, da Teilnahme beschränkt!
Referentin: Ulrike Aufderheide, Diplom-Biologin, Calluna Naturgarten Bonn
Ein schöner Garten lädt Tier und Menschen zum Verweilen ein. Abschalten vom Alltag, die Seele baumeln lassen.... wenn da nicht im Schuppen all die Helferlein stünden, mit denen das Grün gehegt, gepflegt, von unliebsamen Getier und Unkraut befreit werden muss und wertvolle Zeit raubt. Muss? Eine versierte Naturgartenplanerin schöpft aus ihrem Erfahrungsschatz und zeigt, wie geschickt gepflanzt mehr Zeit geerntet werden kann: Wie gelingt eine schöne Gestaltung ohne viel Dauerpflege? Wieviel Pflege ist notwendig, welche unnötig oder schädlich? Welche heimischen Pflanzen wachsen und gedeihen (fast) von allein? Erobern Sie sich ihren Garten für mehr Erholung zurück und gönnen Sie der Natur ihren Raum.
Ort: Cafeteria im Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 Dinslaken
Achtung! Die Veranstaltung ist ausgebucht - ein Zusatztermin findet am 22.05.2019 statt.

Apitherapie: Unsere Hausapotheke aus dem BIENENSTOCK
Mittwoch: 10. April 2019, 18:00 Uhr
Kurs-Nr.: 19110407, Kosten: 5 Euro, Abendkasse: 7 Euro
Referentin: Angelika Loock, Apitherapie-Beraterin
Woran denken Sie beim Thema Bienen? An süßen Honig? An duftende Bienenwachskerzen? Bereits in der Geschichte wussten Heiler*innen, dass Nebenprodukte aus der Imkerei unserer Gesundheit dienen können. Altes Wissen ergänzt durch neue Forschungsergebnisse wird Angelika Loock in ihrem Vortrag vorstellen. Als ausgebildete Apitherapie-Beraterin darf sie ihr Wissen weitergeben, jedoch Menschen nicht behandeln. Sie gibt uns einen Wegweiser durch Begrifflichkeiten wie Pollen, Propolis und Bienengift und damit einen Überblick über Anwendungsbeispiele.
Dieser Themenabend ist Teil der Bienenkampagne des Rheinischen LandFrauenverbandes „Wir wollen Bienen schützen und fördern". Die LandFrauen Hiesfeld bieten Ihnen ein kleines Quiz zum Mitmachen.
Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, Neugier genügt.
Ort: Dachstudio in der VHS/Stadtbiblitohek, Friedrich-Ebert-Straße 84, 46535 Dinslaken
Kooperationsveranstaltung Agenda, AG Energie und Umwelt mit den LandFrauen Hiesfeld

PflanzZEIT - Über die Kunst, den eigenen Garten zu genießen (Zusatztermin)
Mittwoch: 22. Mai 2019, 18:00 Uhr
Kurs-Nr.: 19110406, Kosten: 5 Euro, Anmeldung erforderlich, keine Abendkasse, da Teilnahme beschränkt!
Referentin: Ulrike Aufderheide, Diplom-Biologin, Calluna Naturgarten Bonn
Ein schöner Garten lädt Tier und Menschen zum Verweilen ein. Abschalten vom Alltag, die Seele baumeln lassen.... wenn da nicht im Schuppen all die Helferlein stünden, mit denen das Grün gehegt, gepflegt, von unliebsamen Getier und Unkraut befreit werden muss und wertvolle Zeit raubt. Muss? Eine versierte Naturgartenplanerin schöpft aus ihrem Erfahrungsschatz und zeigt, wie geschickt gepflanzt mehr Zeit geerntet werden kann: Wie gelingt eine schöne Gestaltung ohne viel Dauerpflege? Wieviel Pflege ist notwendig, welche unnötig oder schädlich? Welche heimischen Pflanzen wachsen und gedeihen (fast) von allein? Erobern Sie sich ihren Garten für mehr Erholung zurück und gönnen Sie der Natur ihren Raum.
Ort: Cafeteria im Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 Dinslaken
Achtung! Es sind nur noch wenige Plätze frei!

sevengardens_dinslaken: "Meet the grower" - Färbergarten-Aktionen am Museum Voswinckelshof

Blick in den Färbergarten vor der alten StadtmauerSeit Juni 2014 können Besucherinnen und Besucher des Färbergartens am Museum Voswinckelshof den Gartenbauexperten bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken, ihnen Löcher in den Bau fragen oder sogar selbst Hand anlegen. Wechselnde Referenten sind vor Ort und informieren zu Themen, die der Jahreszeit entsprechen: Es geht im Färbergarten unter anderem darum, wie die Pflanzen gepflegt, neu kultiviert und versorgt werden - und darum, die Pflanzen an sich kennenzulernen.
"Wässern, düngen, ernten, vermehren, anwenden, alle Pflanzen freuen sich. - Es ist immer etwas zu tun!" sagt Andreas Maurer, der den Garten am Museum ehrenamtlich betreut und sich auf viele interessierte Menschen freut.

"Garten Eden" im Färbergarten Dinslaken am Museum Voswinckelshof im Stadthistorischem Zentrum
...ein Versuch zur Wiedererlangung des Paradieses, mitten in der Stadt...

502 Jahre nach Luther wird der Färbergarten am Voswinckelshof sich ganz der Entstehung eines kleinen öffentlichen Paradieses widmen.
Frei nach der Darstellung Lucas Cranach der Ältere, werden Feigen, Äpfel, Birnen, Quitten und viele kulinarische Genüsse in die Beete einziehen.
Wir sind was wir essen, dies ist eine der Ideen, verbunden mit der Interpretation dieser biblischen Darstellung und Erzählung.
Doch es ist auch ein Ort, um sich diese Geschichte einmal bewusst zu machen, Bilder zu bestaunen, neue Erkenntnisse zum einstigen Paradies und ein neuer Ort für öffentliche Seminare zum Thema Gartenlust.
Idee und Entwurf: Andreas Maurer - "Meet the grower" im Färbergarten Dinslaken am Museum Voswinckelshof
Geplante Umsetzung: Netzwerk sevengardens Färbergärten Dinslaken
Workshops für Besucher und Besucherinnen finden ab dem Frühjahr 2019 im "Färbergarten an der Stadtmauer" als offenes Angebot statt.

Aktuelle Termine:
16.02.2019, 10.00 - 12.00 Uhr "Färberpflanzen in der Stadt"
Große und kleine Botanikforscher*innen suchen unter Anleitung von Andreas Maurer die Färberpflanzen in unseren Stadtbeeten und den Fugen der Innenstadt (Radius: Innenstadt bis zur Trabrennbahn - je nach Wetterlage). Kartiert und gesammelt werden gepflanzte und wild wachsende Färberpflanzen, die dann zu einem Gesamtkartenwerk beitragen werden. Das Ziel ist es, insbesondere die verschiedenen Topographien der Stadt aktiv zu erleben.
Treffpunkt: am Museumsfärbergarten zwischen der Bollwerkskathe und der alten Stadtmauer

Bitte erfragen Sie weitere aktuelle Termine unter unten angegebenen den Kontaktdaten.

Kontaktdaten für Termine, Infos und Anmeldungen:
Email: faerbergarten@gartengestaltung-dinslaken.de
Telefon: 02064 / 603967
Piktogramm Ziel 4 hochwertige BildungPiktogramm Ziel 15 Leben an Land


 

 

 

Dinslakener KunstDialoge im Museum Voswinckelhof im Stadthistorischen Zentrum

Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern aus Dinslaken und Umgebung lädt ab 2019 zu unterschiedlichen Kunstthemen zu KunstDialogen ins Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum ein. Jeder Termin beginnt mit einem Einführungsvortrag, anschließend können sich die Besucher*innen am KunstDialog beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • „Auf Körper herabsehen – Gewaltästhetik zwischen Macht, Ohnmacht und Selbstverfügung“
    "Gewaltästhetik", d.h. die ästhetische Repräsentation von Gewalt, nimmt in der westlichen Kultur einen breiten, wenn nicht zentralen Raum ein. Mit einem Begriff von Michel Foucault könnte man von einem "Dispositiv" sprechen, von einer Signatur, die sich in vielfältige kulturelle Segmente eingeschrieben oder in ihnen transformiert hat. In der Malerei, auf der Bühne, im Film, in der Photographie und nun in der Computer-Animation, ist dabei der Blick "auf Körper herab" zum ikonographischen Mittel geworden, um sich diskursiv als Macht oder gegenüber der "Macht" zu positionieren, nicht zuletzt auch durch körperliche Selbstverfügung von Künstler*innen in Performances. Mit der Fixierung auf den "Körper an sich" wird freilich zugleich eine kulturell-dualistische Setzung westlicher Kulturgeschichte bloßgestellt, die als Legitimationsmittel von Gewalt dient und gedient hat.
    Die Analyse von "Gewaltästhetik" gibt daher Auskunft über den zu befragenden Stand unserer kulturellen Identität.

    Referent: Dr. Jobst Paul (Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaftler und Fotografiker)
    Moderation: Gabriele Sowa (Künstlerin)
    Datum: Sonntag, 24.02.2019
    Zeit: 14:30 - 16:00 Uhr