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Museumspädagogik

Kontakt

Hamelmann, Cordula

Telefon: 0 20 64 / 66-727

Museum Voswinckelshof

Elmar-Sierp-Platz 6
46535 Dinslaken

Der „Voswinckelshof“ - Lebendiges Museum im Herzen der Stadt Dinslaken

Museumspädagogin Cordula Hamelmann als Küchenmagd Marie an der historischen Herdstelle in der Küche des VoswinckelshofesGeschichte lebendig zu vermitteln und Kunst erfahrbar zu machen, diese Aufgabe hat sich der Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum als lebendiges Museum gestellt.
Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und anderen Bildungsinstitutionen - mit dem Blick auf Kinder und Jugendliche als Museumspublikum der Zukunft. Informationsflyer zu den Themen „Kindergeburtstage im Museum“, „Museumspädagogische Programme für Vorschulkinder“ und „Museumspädagogische Programme für Schulklassen“ liegen an der Museumskasse aus und können auf Anfrage zugesandt werden.

Öffentliche Führungen und Aktionen für Erwachsene werden im Rahmen der verschiedenen Sonderausstellungen und in der stadthistorischen Dauerausstellung angeboten. Jedes Jahr finden darüber hinaus regelmäßig Sonderaktionen statt.

Weitere Informationen und Auskünfte über die Konditionen für alle Angebote bei:

  • Cordula Hamelmann M.A., Museumspädagogin: Tel. 02064 / 66727
  • Museum Voswinckelshof (Kasse): Tel. 02064 / 66728

Museumspädagogische Angebote in der Dauerausstellung

Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

  • „Augen auf!“ – die Stadtrallye: Der Bogen für junge Forscherinnen und Forscher ist zu den Öffnungszeiten des Museums an der Museumskasse erhältlich.
  • „Von der Burg im Sumpf zur Stadt im Grünen“: Eine museumspädagogische Führung für Erwachsene
  • „Orte der Erinnerung an die jüdische Gemeinde“: Ein museumspädagogischer Rundgang für Jugendliche und Erwachsene
  • Kindergeburtstage im Museum Voswinckelshof: Für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren gibt es Geburtstagsangebote zu verschiedenen historischen und künstlerischen Themen.
  • Museumspädagogische Programme für Vorschulkinder: Für Kindergärten und Kitas werden eigene museumspädagogische Programme angeboten: zum Mitmachen, Staunen und Erleben. Hier steht Geschichte zum Anfassen im Vordergrund.
  • Museumspädagogische Programme für Schulklassen: Das Museum Voswinckelshof bietet als Ergänzung zum Schulunterricht ganzjährig museumspädagogische Programme für Schulklassen in der stadthistorischen Dauerausstellung an.

Museumspädagogik aktuell:
Sonderaktionen und Angebote in den aktuellen Sonderausstellungen

Hier finden Sie aktuelle Informationen über die museumspädagogischen Angebote und das Begleitprogramm der jeweils aktuellen Sonderausstellungen und über museumspädagogische Sonderaktionen wie den internationalen Museumstag, das Sommerfest oder den Tag des offenen Denkmals.

Tag des offenen Denkmals 2019 - mit Ausstellungseröffnung: "Raumskulpturen von Günther Zins" (08.09.2019)

Haupteingang des Museums VoswinckelshofPassend zum diesjährigen Motto des Tages des Offenen Denkmals "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" wird um 11 Uhr die neue Sonderausstellung "Raumskulpturen von Günther Zins" eröffnet.
Die Kunst des Bildhauers Günther Zins zeigt, wie geometrische Nüchternheit eine poetische, von der Fantasie getriebene Nuance annehmen kann. Seit 30 Jahren schafft der in Kleve lebende Künstler beeindruckende Stahlplastiken nicht nur für Innenräume, sondern auch für den öffentlichen Raum und eröffnet mit ihnen neue Blickwinkel auf die umgebende Natur und Architektur.
Im Anschluss an die Eröffnung ist das Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum mit all seinen Ausstellungsbereichen am Tag des Offenen Denkmals durchgehend bis 18 Uhr geöffnet.


 

"Mein Blick auf das Junge Rheinland - Die Sammlung Günter Krusch" (04.05. - 18.08.19)

Aufbruchstimmung - nach Zerstörungen gibt es Platz für Neues: So war auch die vorherrschende Grundstimmung in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Europa. In Deutschland bedeutete dies das Ende einer überkommenen monarchistischen Ordnung und die Gründung eines demokratischen Staates. Die Weimarer Republik schuf politische Rahmenbedingungen für unkonventionelle Ideen, alte und neue Freigeister und vielgestaltige kreative Strömungen - auch in der Niederrhein-Region.
Am 24. Februar 1919 wurde die Künstlergruppe "Das Junge Rheinland" in Düsseldorf von drei Künstlern gegründet: dem Schriftsteller Herbert Eulenberg und den Malern Arthur Kaufmann und Adolf Uzarski. "Das Junge Rheinland" wollte die Interessen der bildenden Künstler und Künstlerinnen im Rheinland vertreten, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und für Ausstellungen sorgen. Auch eine ab 1921 herausgegebene Zeitschrift der Gruppe hatte sich dies zum Ziel gesetzt.
Dem neuen "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" wurde von Hitler per Verordnung am 30. Juni 1933 auch die Zuständigkeit für "Kunst, Musikpflege, Theaterangelegenheiten, Lichtspielwesen sowie der Bekämpfung von Schund und Schmutz" zugewiesen. Im September 1933 verfügte Goebbels die Gründung der "Reichskulturkammer". Alle Kunstschaffenden sollten darin Zwangsmitglieder werden. Damit begann auch in der Bildenden Kunst die "Gleichschaltung". Daraufhin lösten sich die Gruppen "Das Junge Rheinland" und "Rheingruppe" noch 1933 auf.
1936 schränkten die Nazis die kreativen Möglichkeiten der Kunstschaffenden im Sinne ihrer Ideologie ein: Vor allem Expressionismus, Surrealismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit wurden als "entartet" diffamiert, die Künstler und Künstlerinnen verfolgt und verhaftet oder mit Berufsverboten belegt. Etliche Werke aus dem Umfeld des Jungen Rheinland mussten aus Museen und Sammlungen abgegeben werden. Manche von ihnen gelangten in die Wanderausstellung "Entartete Kunst", die im Juli 1937 in München begann. Die "Rheinische Sezession" wurde 1938 durch eine eigene Verordnung annulliert. Die Künstler und Künstlerinnen hielten jedoch untereinander weiter Kontakt. So kam es 1946 zu einer Neugründung der "Rheinischen Sezession".
Dem Sammlerehepaar Else Heiermann und Günter Krusch aus Duisburg sind die Kunstschaffenden der Gruppe „Das Junge Rheinland" und deren Werke ans Herz gewachsen. Aus ihrem Sammlungsbestand zeigt das Museum Voswinckelshof 75 Arbeiten. Sie bieten einen repräsentativen Querschnitt jener Bildenden Kunst, die von im Rheinland tätigen Künstlern und Künstlerinnen in der Zeit zwischen 1919 und 1965 geschaffen wurde - darunter sind Arbeiten von Otto Dix, Wilhelm Lehmbruck, Max Ernst, Otto Pankok und vielen anderen.

Finissage mit Sammlergespräch (18.08.2019, 15 Uhr)
Am Sonntag, 18.08.2019 um 15 Uhr sind alle Interessierten zu einem interaktiven Sammlergespräch mit dem Sammler Günter Krusch und der Museumspädagogin Cordula Hamelmann M.A. eingeladen. Die Besucher und Besucherinnen können sich aktiv am Gespräch beteiligen und sich über die Ziele der Künstlergruppe und die Rahmenbedingungen, mit denen es die bildende Kunst in Deutschland zwischen dem Ende des I. Weltkriegs und der Zeit des Wiederaufbaus nach dem II. Weltkrieg zu tun hatte, informieren.
Im Anschluss können Gespräche und Bildbetrachtung bei einem kühlen Getränk fortgesetzt werden.

"Kaffee für Kunst bei Mutter Ey" - Museumspädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen und Fachkurse
Ein wichtiger Treffpunkt für die Künstler der Gruppe war die in der Nähe der Düsseldorfer Kunstakademie gelegene Kaffeestube von Johanna Ey, von den Künstlern später liebevoll "Mutter Ey" genannt. Die Wirtin nahm nämlich gelegentlich als Bezahlung auch Bilder der ständig geldknappen Künstler an und war daher sehr beliebt. Andererseits konnte sie auf diese Weise ihre Gaststätte in eine Galerie verwandeln, in der sie die Werke ausstellte. In der Führung spüren wir der Aufbruchstimmung in "Mutter Eys" Kaffeestube nach, begleiten die Kunstschaffenden in die Zeit der Diffamierung ihrer Werke als "entartete Kunst" unter dem NS-Regime und blicken auf die Auswirkungen in die Gruppe "Rheinische Sezession" in der Nachkriegszeit.
Für Schulklassen und Fachkurse ab der 9. Jahrgangsstufe aufwärts gibt es die Möglichkeit, während der Ausstellungsdauer Di - Fr ab 10.30 Uhr einen Führungstermin zu vereinbaren.
Das Angebot wird je nach Alterszusammensetzung inhaltlich und didaktisch auf die einzelnen Gruppen abgestimmt.

Sollten Sie mit Ihrer Klasse/ Ihrem Fachkurs einen selbstgestalteten Besuch ohne museumspädagogische Betreuung planen, sind Sie uns selbstverständlich auch ganz herzlich willkommen!
Wir möchten Sie nur bitten, den Termin für Ihren geplanten Besuch im Vorfeld mit uns abzustimmen, um so Doppelbelegungen zu vermeiden und jeder Gruppe einen ungestörten Zugang zu den Ausstellungsräumen zu ermöglichen.
Über Ihr Interesse und den Besuch Ihrer Schulklasse/ Ihres Fachkurses in der Sonderausstellung "Mein Blick auf das Junge Rheinland - Die Sammlung Günter Krusch" würden wir uns sehr freuen. Der Eintritt in unser Museum ist weiterhin frei.
Bitte sprechen Sie uns an!
Informationen und Anmeldung unter:
02064-66727 - Cordula Hamelmann, Museumspädagogin
02064-66728 - Museumskasse
Email: cordula.hamelmann@dinslaken.de

Themenabende Agenda im Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum 2019 / 1. Halbjahr

17 Nachhaltigkeitsziele der UN im Überblick
Ab 2019 finden Themenabende der Stabsstelle "Nachhaltigkeit"/Agendabüro Dinslaken im Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum statt.
Bitte melden Sie sich zu den Themenabenden unter der angegebenen Kursnummer direkt bei der VHS Dinslaken an:
https://vhs-dinslaken.de/

Plastik für den Ozean - MEHR für´s MEER?
Referentin. Ariane Stedtfeld, Kirchenkreis Dinslaken
Mittwoch: 06.11.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Kurs-Nr.: 10 404
Kosten: 5 Euro, keine Abendkasse
Plastik hat viele Vorteile, und wir haben uns daran gewöhnt. Selbst kleine Einheiten verpacken wir in To-Go-Versionen und Portionshäppchen. Bioprodukte werden durch Folie von konventioneller Ware getrennt. Wir umwickeln fast alles, nicht nur aus Hygienegründen.
Versteckt finden wir Plastik in Kosmetika wie Haargel und Wimperntusche, in Putzmittel und allerlei
Gebrauchsgegenständen wie Backpapier.
Wer auf Plastik verzichten will, weiß, wie schwer das ist.
Mittlerweile lässt es sich in unserem Blut nachweisen. In den Weltmeeren ist bereits sechsmal mehr Plastik als Plankton. Das klingt alarmierend und beunruhigt.
„Plastic Planet" - wer will das schon?
Überraschenderweise sind uns manche sogenannte Entwicklungsländer weit voraus. Sie machen vor, was hier allzu schnell als Ökodiktatur bezeichnet wird: ein Verbot zum Beispiel. Wir betrachten Möglichkeiten und Grenzen eines Plastikverzichts und kreative Ideen aus aller Welt. Manchmal liegen Lösungen viel näher als
wir denken. Überlegen wir gemeinsam!
Anmeldung ab 24.06.2019 erforderlich, da Kapazitäten begrenzt.
Ort: Cafeteria im Museum Voswickelshof,
Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 Dinslaken

Do it yourself nicht nur zur Weihnachtszeit - Deo, Zahnpasta & Spülmaschinentabs selbstgemacht
Referentin: Hannah Fischer,
Unverpacktort „Frau Lose", Dortmund
Mittwoch: 20.11.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Kurs-Nr.: 10 405
Kosten: 5 Euro, keine Abendkasse
Plastik im Deo und Deo in Plastik!? Sie sind genervt vom Verpackungswust und von unüberblickbaren Zusatzstoffen? Sie möchten selber wissen, was drin steckt in den Dosen, Tuben und Tiegeln? Hannah Fischer vom Unverpacktort „Frau Lose" in Dortmund zeigt Ihnen wie´s geht.
Deo, Zahnpasta und Spülmaschinentabs - drei Produkte, die wir aus wenigen natürlichen Zutaten selber herstellen. In mitgebrachten Gläschen tragen Sie Ihre Schätze anschließend nach Hause. Vielleicht landet das ein oder andere Gläschen nett verziert unter dem Tannenbaum. Beim Rühren und Mixen können Sie gemeinsam über
Zusatzstoffe und Alternativen sprechen, über die Müllberge, die wir beim täglichen Konsum verursachen, oder über die Idee eines Unverpackt-Ladens.
Bitte Schraubgläschen mitbringen!
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die
Raumkapazitäten begrenzt sind.
Anmeldung ab 24.06.2019 erforderlich!
Ort: Cafeteria im Museum Voswinckelshof,
Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 Dinslaken

sevengardens_dinslaken: "Meet the grower" - Färbergarten-Aktionen am Museum Voswinckelshof

Blick in den Färbergarten vor der alten StadtmauerSeit Juni 2014 können Besucherinnen und Besucher des Färbergartens am Museum Voswinckelshof den Gartenbauexperten bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken, ihnen Löcher in den Bau fragen oder sogar selbst Hand anlegen. Wechselnde Referenten sind vor Ort und informieren zu Themen, die der Jahreszeit entsprechen: Es geht im Färbergarten unter anderem darum, wie die Pflanzen gepflegt, neu kultiviert und versorgt werden - und darum, die Pflanzen an sich kennenzulernen.
"Wässern, düngen, ernten, vermehren, anwenden, alle Pflanzen freuen sich. - Es ist immer etwas zu tun!" sagt Andreas Maurer, der den Garten am Museum ehrenamtlich betreut und sich auf viele interessierte Menschen freut.

"Garten Eden" im Färbergarten Dinslaken am Museum Voswinckelshof im Stadthistorischem Zentrum
...ein Versuch zur Wiedererlangung des Paradieses, mitten in der Stadt...

502 Jahre nach Luther wird der Färbergarten am Voswinckelshof sich ganz der Entstehung eines kleinen öffentlichen Paradieses widmen.
Frei nach der Darstellung Lucas Cranach der Ältere, werden Feigen, Äpfel, Birnen, Quitten und viele kulinarische Genüsse in die Beete einziehen.
Wir sind was wir essen, dies ist eine der Ideen, verbunden mit der Interpretation dieser biblischen Darstellung und Erzählung.
Doch es ist auch ein Ort, um sich diese Geschichte einmal bewusst zu machen, Bilder zu bestaunen, neue Erkenntnisse zum einstigen Paradies und ein neuer Ort für öffentliche Seminare zum Thema Gartenlust.
Idee und Entwurf: Andreas Maurer - "Meet the grower" im Färbergarten Dinslaken am Museum Voswinckelshof
Geplante Umsetzung: Netzwerk sevengardens Färbergärten Dinslaken
Workshops für Besucher und Besucherinnen finden ab dem Frühjahr 2019 im "Färbergarten an der Stadtmauer" als offenes Angebot statt.

Aktuelle Termine:
Treffpunkt:
am Museumsfärbergarten zwischen der Bollwerkskathe und der alten Stadtmauer
Bitte erfragen Sie weitere aktuelle Termine unter unten angegebenen den Kontaktdaten.

Kontaktdaten für Termine, Infos und Anmeldungen:
Email: faerbergarten@gartengestaltung-dinslaken.de
Telefon: 02064 / 603967
Piktogramm Ziel 4 hochwertige BildungPiktogramm Ziel 15 Leben an Land


 

 

Dinslakener KunstDialoge im Museum Voswinckelhof im Stadthistorischen Zentrum

Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern aus Dinslaken und Umgebung lädt ab 2019 zu unterschiedlichen Kunstthemen zu KunstDialogen ins Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum ein. Jeder Termin beginnt mit einem Einführungsvortrag, anschließend können sich die Besucher*innen am KunstDialog beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die nächsten Termine sind noch in Planung. Sie werden dann hier und in der Tagespresse veröffentlicht.