Inhalt

Sonderausstellungen

Kommende Sonderausstellungen:

Weihnachtsausstellung der Hobby-Kunsthandwerker (25.11. – 1.12. 2019)

 

Aktuelle Sonderausstellungen:

"Raumskulpturen" von Günther Zins  (So 8.9. - So 27.10.2019)

Wolkenwürfel von Günther ZinsDie Kunst des Bildhauers Günther Zins zeigt, wie geometrische Nüchternheit eine poetische, von der Fantasie getriebene Nuance annehmen kann. Seit 30 Jahren schafft der in Kleve lebende Künstler beeindruckende Stahlplastiken nicht nur für Innenräume, sondern auch für den öffentlichen Raum. So schwebt im Dinslakener Stadtpark seit vielen Jahren ein großer schwebender Würfel von Günther Zins zwischen den Bäumen.

Als international bedeutender Repräsentant der konkreten Plastik definiert Zins in seinen Wand- und Bodenarbeiten oder in freischwingenden Werken den Raum durch die Linie. Dabei bilden schlanke Edelstahlstäbe sein bevorzugtes Material. Er verschweisst sie mit höchster Akkuratesse zu linearen Raumzeichnungen.

Zins´ Objekte vermitteln nicht nur Leichtigkeit und Schwerelosigkeit, sondern auch Stabilität und Ruhe. Überdies schaffen sie faszinierende Erfahrungsräume voller Überraschungen, voller ungeahnter Perspektiven, voller Herausforderungen an unseren Sehnerv.

Ergänzend entwickelte Günther Zins experimentelle Formen der Fotografie, die das Konzept seiner linearen Raumkörper, seines Arbeitens mit realem und scheinbarem Raum ins Medium der Fotografie umsetzen.

 

„Kunstbügel“ eine Sonderausstellung des Kulturkreis Dinslaken e.V. (KKD) (2.6. – 10.7.2019)

Ausstellungsplakat KunstbügelEin Material, ein Format, eine Art der Präsentation, aber inhaltlich völlig frei. So arbeiteten 37 Künstlerinnen und Künstler des KulturKreises Dinslaken für die Ausstellung „KUNSTBÜGEL“.

Die Idee dahinter: Aus den Werken entsteht eine begehbare Rauminstallation, die thematische Unterschiede und Vielfalt in den eingesetzten Techniken zeigt.

In der offenen Balkenlage des Dachgeschosses erwartet den Besucher nun eine Vielzahl spannender Werke, die alle eigens für diese Ausstellung geschaffen wurden.

Der KulturKreis Dinslaken will auf diese Weise das große künstlerische Spektrum der Vereinsmitglieder vorstellen und so natürlich für die Vereinsarbeit werben.

Für alle, die das Gespräch suchen und vielleicht die Vernissage verpasst haben: Zu einem Sondertermin am 23. Juni von 14 bis 18 Uhr lädt der Verein zu einem Kunst-Café mit teilnehmenden Künstlern ein.

 

Plakat zur Sonderausstellung "Mein Blick auf Das Junge Rheinland - Die Sammlung Günter Krusch"„Mein Blick auf "Das junge Rheinland" - Die Sammlung Günther Krusch" (4.5. - 18.8.2019)

Aufbruchstimmung – nach Zerstörungen gibt es Patz für Neues: Das war die Grundstimmung nach dem Ersten Weltkrieg. In Deutschland bewirkte das Ende des Kaiserreichs die Gründung eines demokratischen Staates. Die Weimarer Republik schuf politische Rahmenbedingungen für unkonventionelle Ideen, für alte und neue Freigeister und vielgestaltige kreative Strömungen – auch am Niederrhein.

Drei Künstler, der Schriftsteller Herbert Eulenberg und die Maler Arthur Kaufmann und Adolf Uzarski, gründeten am 24. Februar 1919 in Düsseldorf die Künstlergruppe Das Junge Rheinland. Sie stand nicht für ein künstlerisches Programm. Sie sollte die Interessen aller bildenden Künstler und Künstlerinnen im Rheinland vertreten, sie bekannter machen und Ausstellungsmöglichkeiten schaffen. Dazu gab Das Junge Rheinland 1921 und 1922 auch eine Zeitschrift heraus.

Zum 100. Jahrestag der Gründung des Jungen Rheinland zeigt das Museum Voswinckelshof 75 Bilder und zwei Skulpturen von 27 Künstlern und zwei Künstlerinnen, die sich zwischen 1919 und 1933 an Projekten der Gruppe beteiligten. Dieser repräsentative Querschnitt entstand in der Zeit zwischen 1919 und 1965.

Die Bilder und Skulpoturen stammen aus der Sammlung des Ehepaars Else Heiermann und Horst-Günter Krusch aus Duisburg. Ihnen gilt an dieser Stelle der Dank des Museums Voswinckelshof.

Unter vielen anderen sind vertreten:

Heinrich Campendonk

Otto Dix

Max Ernst

Wilhelm Lehmbruck

Otto Pankok

Viele hatten im I. Weltkrieg gekämpft, waren verletzt worden oder hatten traumatische Erinnerungen behalten. Diese Erfahrungen spiegeln sich in den Kunstwerken wider.

Im September 1933 sollten alle Kunstschaffenden auf Anordnung des Propagandaministers Göbbels Zwangsmitglieder der „Reichskulturkammer“ werden. Die verordnete „Gleichschaltung“ in der Bildenden Kunst war noch 1933 Ursache für die Auflösung der „Rheingruppe“ und des Jungen Rheinland.

1936 wurden Expressionismus, Surrealismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit von staatlichen Stellen als „entartet“ diffamiert, die Künstler verfolgt und verhaftet oder mit Berufsverboten belegt. Etliche Werke aus dem Umfeld des Jungen Rheinland aus Museen und Sammlungen wurden beschlagnahmt.

 

Osterausstellung im Museum Voswinckelshof (7.4. - 14.4.2019)

Voswinckelshof auf einem OstereiAm 7. April 2019 öffnet das Museum Voswinckelshof seine Türen für die traditionelle Osterausstellung.
33 Kunst- und Hobbyhandwerker werden die Räume am Elmar-Sierp-Platz in einen anspruchsvollen Ort österlichen Brauchtums. Die Ausstellung erstreckt sich über alle drei Etagen des Museums Voswinckelshof verwandeln.
Die Besucher haben ausreichend Gelegenheit, zum Beispiel die von Hobbykünstlern bemalten und verzierten Enten-,Gänse-und Hühnereier zu bestaunen, mit den Künstlern zu fachsimpeln oder sich deren Techniken erklären zu lassen.
Auch viele andere österliche Accessoires sind zu sehen, die - ebenso wie alle anderen Dinge - auch direkt vor Ort angefertigt werden.
Für Leib und Wohl wird in der Cafeteria gesorgt: Neben heißen und kalten Getränken werden kleine Leckereien angeboten.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 7.04.2019 um 11 Uhr eröffnet.

Während der Osterausstellung gelten besondere Öffnungszeiten: Das Museum ist täglich von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet!
Wegen der Aufbauarbeiten zur Osterausstellung bleibt das Museum ab Mittwoch, 3.4. bis Samstag, 6.4.2019 geschlossen.

„Schattige Wälder und grünende Felder" - Felix Hollenberg zum 150. Geburtstag (15.12.2018 - 31.3.2019)

Hollenberg-Radierung: Weg durch die Heide

Felix Hollenberg wurde am 15.12.1868 in Sterkrade geboren und wuchs in Dinslaken auf. Nach Studien an den Kunstakademien Düsseldorf und Stuttgart blieb er als freischaffender Künstler im Süden: zuerst in Stuttgart, ab 1944 auf der Schwäbischen Alb.

In der Sonderausstellung zu seinem 150. Geburtstag präsentiert das Museum Voswinckelshof eine Auswahl seiner Werke unter dem von Hollenberg selbst gesetzten Thema „Schattige Wälder und grünende Felder". Neben Radierungen und Ölgemälden aus den städtischen Sammlungen sind erstmals Teile der etwa 100 Werke Hollenbergs umfassenden „Sammlung Hans Blankenhorn“ zu sehen, die dem Museum Ende 2017 auf Dauer überlassen wurde. Die Enkel Hollenbergs stellten weitere, teils noch nie ausgestellte Leihgaben aus dem Bestand der Familie zur Verfügung. Im Dachgeschoss kann man Landschaftsradierungen Hollenbergs mit Arbeiten seiner Zeitgenossen vergleichen, die Prof. Volker Lehnert aus seiner umfangreichen Lehrsammlung zusammenstellte.

Zur Ausstellung entwickelte das Stadtarchiv Dinslaken die Seite www.felix-hollenberg.de mit vielen Bildern und Informationen. Dort ist auch ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung online anzuschauen (www.felix-hollenberg.de/aktuelles).

Im Begleitprogramm kann man neben Führungen auch Workshops besuchen und die Kunst des Radierens kennen lernen. Diese Termine werden in der Tagespresse, im  Veranstaltungskalender unter www.dinslaken.de und hier auf der Homepage des Museums veröffentlicht.

 

Weihnachtsausstellung mit traditionellem Kunsthandwerk (26.11. - 02.12.2018)

Es ist bald wieder so weit: Die traditionelle Weihnachtsausstellung im Museum Voswinckelshof steht an. In diesem Jahr findet sie eine Woche früher als viele Jahre vorher statt, nämlich vom 26.11.2018 bis zum 2.12.2018, jeweils von 11 - 18 Uhr.
Neben den Hobbykünstlern und Hobbykünstlerinnen, die bereits seit vielen Jahren an den Ausstellungen im Museum teilnehmen, präsentieren in diesem Jahr auch  neue Teilnehmende die sehenswerten Ergebnisse ihrer Freizeitaktivitäten. Insgesamt nehmen in diesem Jahr 31 Ausstellerinnen und Aussteller teil. Gezeigt werden, Tiffany, Gesticktes, Genähtes und Gehäkeltes, Schmuck in vielfältiger Ausführung, Kränze, Adventkalender, Holzarbeiten, Engel aus Perlen oder Nudeln, Keramik, geprägte Münzen, Karten in verschiedenen Variationen und vieles mehr. Selbstverständlich werden die Techniken auch vorgeführt und erklärt.
Die Ausstellung füllt wieder einmal alle 3 Stockwerke des Museums.
Traditionsgemäß ist auch die Cafeteria geöffnet. Dort kann man sich vor oder nach dem Besuch der Ausstellung mit vielen Leckereien verwöhnen lassen.

„Zurück an den Orten. Druckgraphische Arbeiten 2009-2016“ von Volker Lehnert (30.9. - 18.11.2018)

Volker Lehnert: "Ein wenig Argwohn in Waldstuecken" Farblithographie, entstanden 2015

Der Maler und Zeichner Volker Lehnert hat in den letzten 40 Jahren ein großes und vielseitiges druckgraphisches Werk geschaffen, das über 2000 Blätter in ganz unterschiedlichen Techniken umfasst: Radierungen, Lithographien, Hochdrucke und Serigrafien. Seine Werkstatt, in der er alle Arbeiten selbst in Handarbeit druckt, ist kein Ort reibungsloser Produktion, sondern ein Labor künstlerischer Forschungen und Experimente. So hat er verschiedene Druckverfahren neu entwickelt und Kombinationen erprobt. Mit bis zu 10 Farben entstehen die großformatigen, geradezu bildmäßigen Hochdruck-Unikate. Extrudierter Polystyrolschaum erwies sich dafür als das geeignete Material für seine Druckplatten. Für Lithographien verwendet er sowohl Steine, als auch gekörnte Aluminiumplatten und seine Radierungen entstehen auf der historischen Tiefdruckpresse, die einst im Atelier von Felix Hollenberg stand.

Volker Lehnert, geboren 1956 in Saarbrücken, lebt heute in Witten. Von einer Professur für Zeichnung in Krefeld wurde er vor seit vielen Jahren auf eine Professur an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart gerufen. Sein Werk war bisher in über 100 Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Die Ausstellung „Zurück an den Orten“, die in anderer Form schon im Kunstverein Böblingen und in der Galerie Hoch&Partner in Leipzig zu sehen war, zeigt eine Auswahl aus Lehnerts druckgraphischen Werk der Jahre 2009 - 2016. Dabei reflektieren die Lithographien und Hochdrucke die Erfahrungen des Malers, während die Radierungen auf unzählige zeichnerische Recherchen zurückgehen, die in verschiedenen europäischen Städten vor Ort entstanden. Insofern ist dann die Weiter-Arbeit im Atelier immer ein „zurück an den Orten“, womit sich der Ausstellungstitel erklärt.

Zur Ausstellung erschien im Rasch Verlag ein umfangreicher Katalog mit 146 meist farbigen Abbildungen und einer Original-Offsetlithographie des Künstlers als Umschlag. Er ist an der Museumskasse erhältlich.

 

5 Jahre KSL - eine Retrospektive (13. - 23.06.2017)

KSL (Kunst statt Leerraum) feiert sein erstes kleines Jubiläum.
Ein mutiges und spannendes Projekt, das 2014 aus einer gemeinsamen Idee der Wirtschaftsförderung und der Kreativagentur Labor 22 entstand, feiert in diesem Jahr seinen 5. Geburtstag.
KSL Retrospektive
- eine Sammlung zahlreicher Kunstwerke teilnehmender Künstlerinnen und Künstler der vergangenen Jahre.
Die Welt zu Gast in Dinslaken.
Filme, Skulpturen, Malerei und vieles mehr.
Die KSL Retrospektive ist vom 13. bis 23. Juni 2018 im Dachgeschoss des Museums Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum zu sehen.

Bílá Hora – ein Comic über den Beginn des Dreißigjährigen Krieges entsteht“ (23.6. - 26.8.2018)

eine mittelalterliche StadtAm 23. Mai 1618 warfen Vertretern der böhmischen Stände einige kaiserliche Beamte kurzerhand aus einem Fenster der Prager Burg. Dies gilt als der Beginn eines der grausamsten Kapitel der europäischen Geschichte, des Dreißigjährigen Krieges.
Der in Dinslaken geborene und in Hamburg lebende Comiczeichner Wittek und sein Autor Sven Taucke folgen in ihrem derzeit entstehenden, drei Alben umfassenden Comicroman „Bílá Hora“ ihren Figuren durch diese bewegte Zeit. Namensgebend für das Werk ist der Weiße Berg bei Prag, wo sich 1620 die berühmte „Schlacht am weißen Berg“ ereignete. Dort wird sich das Schicksal der Protagonisten erfüllen.
Die Handlung des Comics setzt allerdings schon früher ein. Bereits das Jahr 1608 ist durch kriegerische Auseinandersetzungen, religiöse Spannungen und Hexenverfolgung geprägt.

Das erste Album der Reihe, „Die Hexenkinder“, spielt vor diesem Hintergrund.

Die Veröffentlichung dieses Bandes ist für 2019 geplant.

Im Museum Voswinckelshof lassen sich die Macher über die Schulter schauen.

Anhand von Studienzeichnungen, Referenzmaterial und fertigen Comicseiten lassen sich Handlungsverlauf und Entstehungsgeschichte des Comics nachvollziehen.

 

Das Musik- und Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung finden Sie im Bereich "Museumspädagogik" und im Veranstaltungskalender auf www.dinslaken.de.

 

Chrysantheon 2 (15.04 - 10.06.2018)

Das Kunstprojekt CRYSANTHEON ist zu Gast im Museum Voswinckelshof.

CRYSANTHEON ist ein Kunstwort. Es ist zusammengesetzt aus den Begriffen Chrysantheme, der herbstblühenden Blume, die in Japan als Symbol der Sonne gilt, und aus "Pantheon", einem allen Göttern geweihten Heiligtum.

CRYSANTHEON ist der Ort, den es zu erschaffen gilt:

Charaktere, Gesellschaftssystem, Kultur, Mythologie, Religion, Wissenschaft, Technik, Architektur etc. mit Aspekten der Utopie, Dystopie (Anti-Utopie, oft mit negativem Ausgang), Fantasy, Science Fiction …

Gestartet ist das Kunstprojekt CRYSANTHEON mit dem Thema „Die Stadt“. In Dinslaken beschäftigt sich der zweite Teil mit den „Personae“. Dazu zählen Außendarstellung, Maske, Rolle, Rollenerwartungen, Rollenspiele, Hierarchien, Charaktere, auch Status und -verlust in der Gesellschaft. Die Frage der Identität im Spannungsfeld zwischen äußerer Erwartungshaltung, Wahrnehmung und eigener Positionierung wird ebenfalls thematisiert.

Jedes Thema wird mehrfach und sich verändernd und entwickelnd interpretiert. Weitere Themen und Ausstellungen sind für die Zukunft geplant.

Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler arbeiten in den Gattungen Grafik, Fotografie, Malerei, Plastik bzw. Mischformen wie Collage oder Montage. Sie hatten freie Wahl bei den von ihnen verwendeten Materialien. Das Spektrum der Ideen ist weit, das Projekt – zu dem weitere Ausstellungen in den kommenden Jahren folgen sollen – ein Abenteuer.

Friedensbilder! - Eine Ausstellung von Max Bilitza mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des KulturRucksack NRW 2018 (07.04. - 10.06.2018)

Spielzeugsoldaten im Farbenmeer"Friedensbilder!“ ist ein multimediales Ausstellungsprojekt von Max Bilitza (Gewinner Kinder- und Jugendkulturland Projektpreis NRW 2015 und 2016) in Kooperation mit dem Museum Voswinckelshof Dinslaken und der Tanzwerkstatt Ulla Weltike Duisburg im Rahmen des Kulturrucksack Städteverbundes Duisburg und Dinslaken.
Im Anschluss an die 39. Duisburger Akzente die sich dem Thema „Nie wieder Krieg?“ verschrieben haben, waren jetzt besonders Duisburger und Dinslakener Kinder und Jugendliche gefragt, ihre Sichtweisen auf das Thema Krieg und Frieden in Malerei, Installation, Skulptur und Collage im Rahmen eines kostenfreien Kulturrucksack Ferienprogrammes darzustellen. Das Besondere daran: Die 13 Kinder wurden zu Künstler*innen und Kurator*innen und zeigen ihre Kunstwerke in einer professionellen Sonderausstellung im Museum Voswinckelshof in Dinslaken. 
Der Workshop gliederte sich in unterschiedliche Punkte: - gemeinsam die Geschichte der Stadt erkunden – der eigenen Fantasie nachgehen – Gestaltungstechniken erlernen – kreative Experimente machen – Ideen mitnehmen – selbst Kunstwerke gestalten – eine richtige Ausstellung vorbereiten.
Geleitet wurde der Workshop für junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren von dem erfahrenen, international tätigen Künstler Max Bilitza.
Krieg, Flucht, Vertreibung, Heimatverlust, Frieden, Neuanfang: Wie können Kinder und Jugendliche damit umgehen, wie können sie deutlich machen, was sie bewegt? In dem Projekt waren Kinder und Jugendliche eingeladen, ihre eigene Sichtweise auf das Thema Krieg und Frieden in Malerei, Installation, Skulptur und Collage darzustellen. Ob Biografien von Menschen beleuchtet wurden, die Großes für den Frieden in der Welt getan haben, oder ob Frieden im eigenen Wohnzimmer thematisiert wurde, oblag der Entscheidung der Gruppe. Ziel war es, dass die Kinder und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit außerschulischen Experten und Expertinnen eine professionelle Ausstellung vorbereiten und einem interessierten Publikum zugänglich machen.
Ausstellungszeitraum im Museum Voswinckelshof in Dinslaken: 07.04.2018 bis 10.06.2018.
Die städteübergreifende Kunstausstellung wird am Samstag, 7. April 2018 um 15.00 Uhr eröffnet.

Piktogramm Ziel 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Instituionen

Osterausstellung im Museum Voswinckelshof (18. - 25.03.2018)

Am 18. März 2018 öffnet das Museum Voswinckelshof seine Türen für die traditionelle Osterausstellung.Osterdekoration im Museum Voswinckelshof
30 Kunst- und Hobbyhandwerker verwandeln die Räume am Elmar-Sierp-Platz in einen anspruchsvollen Ort österlichen Brauchtums. Die Ausstellung erstreckt sich über alle drei Etagen des Museums Voswinckelshof.
Die Besucher haben ausreichend Gelegenheit, zum Beispiel die von Hobbykünstlern bemalten und verzierten Enten-,Gänse-und Hühnereier zu bestaunen, mit den Künstlern zu fachsimpeln oder sich deren Techniken erklären zu lassen.
Auch viele andere österliche Accessoires sind zu sehen, die - ebenso wie alle anderen Dinge - auch direkt vor Ort angefertigt werden.
Für Leib und Wohl wird in der Cafeteria gesorgt: Neben heißen und kalten Getränken werden kleine Leckereien angeboten.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 18.03.2018 um 11 Uhr feierlich durch den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Groß und den Kinderchor „Kecke Kiebitze“ eröffnet.

Während der Osterausstellung gelten besondere Öffnungszeiten: Das Museum ist täglich von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet!
Wegen der Aufbauarbeiten zur Osterausstellung bleibt das Museum am 16.03. und am 17.03.2018 geschlossen.


"Faszination Meer – Insel Møn" - Bilder aus der dänischen Südsee von Klaus-Uwe Kühl

(14.1. bis 4.3.2018 - Studioausstellung im Dachgeschoss)

Spiegelung im MeerDas Meer und seine Küsten strahlen von jeher eine Faszination aus, die die Menschen berührt und in ihren Bann zieht. Dies hat die Werke von Künstlern vieler Genres zu allen Zeiten beeinflußt.

Klaus-Uwe Kühl ist bis heute von seinen Reisen „an die See“ fasziniert. Das Treiben im Hafendie Küste und der Strand, die Sonne, die sich im Wasser spiegelt, wechselnde Wolkenbilder und das sich stetig ändernde Spiel der Wellen erzeugen in ihm eine fast magische Faszination. Er verweilt und beobachtet, setzt sich kreativ damit auseinander – und fotografiert. Das Meer erlebt er als Ort „ohrenbetäubender Stille ewiger Rastlosigkeit“.

Seit 2006 setzt er sich im Rahmen der Werkreihe „Momente“ mit Emotionen, Gefühlen und ihrer Visualisierung auseinander. Dies auch, um einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen.

Die ausgestellten Fotografien sind auf der dänischen Insel Møn entstanden. Mit ihren Kreidefelsen ist sie das dänische Gegenstück zur Insel Rügen. Geografisch liegt die Insel Møn am südlichen Rand eines Inselreviers, dass auch als „dänische Südsee“ bezeichnet wird. Es besteht aus einer Vielzahl kleiner Inseln mit malerischen Buchten und Häfen, Lande- und Ankerplätzen.

Die Bilder zeigen die Landschaft an Møns Klingt, Szenen am Meer und dessen Licht, das Wasser, den Wind und eindrucksvolle Stimmungen. Sie zeigen Details und Abstraktes, das aus dem Spiel der Elemente entstanden ist.

 

 

DINgsda - Von DINslaken, DIN-Normen und anderen DINgen

17.12.2017 - 4.3.2018

DINgsda Ausstellung„DIN“ ist als Abkürzung bekannt. Auf KFZ-Kennzeichen und am Niederrhein steht es für DINslaken, in der Welt für das Deutsche Institut für Normung.

Mit der Sonderausstellung „DINgsda – 100 Jahre DIN-Normen in DINslaken“ im Museum Voswinckelshof ehrt die Stadt DINslaken das DINstitut zum 100. Geburtstag. Zu sehen sind individuell gefertigte wie genormte Gegenstände aus industrieller Fertigung. Die Ausstellung macht deutlich, wie wichtig DIN-Normen heute auch im DINslakener Alltag sind.

Der Ortsname „Dinslaken“ wurde erstmals in einer auf das Jahr 1163 datierten Urkunde genannt. Seit der Verleihung der Stadtrechte 1273 wandelte sich das kleine Landstädtchen zu einer industrialisierten Mittelstadt.

Das Normeninstitut blickt am 22.12.2017 auf 100 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück. Es entstand als „Normenausschuss der deutschen Industrie“, weil Industrie, Handel und Verwaltung die Warenwelt vereinfachen und mit gleichmäßigen Qualitätsstandards versehen wollten. Seit 1975 steht das Kürzel DIN weltweit für das deutsche Normenwerk, an dem sich die öffentliche Verwaltung, Industrie, Handel und Dienstleister orientieren.