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Denkmalstag: "Macht und Pracht"

Eine Besonderheit sind Mühlen, denn sie erfüllen das Motto in besonderer Form. Das Baurecht zum Errichten einer Mühle lag bei den Inhabern der Gerichtsbarkeit, den Landesherren, den Städten und den Klöstern. Die Hiesfelder Wassermühle gehörte ab dem Jahr 1500 dem Richter Johann Pauwe. Die Straße „Am Pfauenzehnt“ ist nach ihm benannt, denn er war nicht nur Mühlenbesitzer, sondern auch Steuereintreiber („10% auf alles“) Zuvor waren es die Ritter vom Haus Hiesfeld. Das Wasserrad wird sich jedoch nicht drehen. Der Rotbach, notwendige Reparaturen und die zuständige Emschergenossenschaft/ Lippeverband lassen einen Betrieb nicht zu.

Die Hiesfelder Windmühle steht besonders für „Macht und Pracht“. Erst 1810 erließ Napoleon ein Gesetz in dem es hieß: Es ist abgeschafft worden: 1. das Recht, die Einwohner zu einer Mühle zu zwingen und 2. jemanden zu untersagen, im Bannbezirk Mühlen zu bauen. Gerhard Eickhoff ließ 1822 die Hiesfelder Turmwindmühle bauen. In diesem Monat wird sie damit 195 Jahre alt. Auch dieses historische Bauwerk ist am Denkmalsonntag geöffnet. Ebenso stehen auch hier Reparaturen an. Die Innenarbeiten beginnen im Oktober und werden finanziell von der Bürgerstiftung Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe unterstützt.

Details auf einen Blick

Datum10.09.2017, 10:00  - 18:00 Uhr
Preis / Kosten0
kein Eintritt
OrtWassermühle Hiesfeld
Am Freibad 3 - 5
46539 Dinslaken
Windmühle + Mühlenmuseum + Cafeteria sind geöffnet
VeranstalterMühlenverein Hiesfeld e.V. (Kurt Altena, Vorsitzender)
Scholtenstraße 33
46539 Dinslaken
Telefon: 02064 94188
eMail: ursula.altena@gmx.de
ZielgruppeAlle
KategorieAusstellungen