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Zur Geschichte der Eisenbahn am Niederrhein

Koop. mit dem Heimatverein und Fachdienst Kultur

Der Niederrhein ist nie ein sehr verkehrsdichtes Gebiet gewesen. Das trifft auch auf den Schienenverkehr zu. Dennoch sind bereits frühzeitig von unterschiedlichen Eisenbahngesellschaften sowohl rechts- wie linksrheinisch eine ganze Anzahl von Trassen gebaut worden. Die älteste Strecke am Niederrhein wurde 1856 eröffnet; sie führte rechtsrheinisch von Oberhausen über Wesel und Emmerich in die Niederlande und berührte dabei auch Dinslaken und Voerde. Erst nachdem die Eisenbahnen ab 1880 verstaatlicht wurden, wuchsen die einzelnen Linien zu einem Gesamtnetz zusammen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen hielten sich dennoch in Grenzen. Vielfach dienten die Hauptstrecken stärker dem Fernverkehr, als dass sie den Niederrhein verkehrsmäßig erschlossen und seine Industrialisierung förderten. Der notwendige regionale Personen- und Warenverkehr wurde vielfach durch Nebenstrecken, z.B. die Verbindung über Hamborn, Walsum und Spellen, oder durch Kreis- und Kleinbahnen ermöglicht. Heute sind von diesem Eisenbahnnetz besonders linksrheinisch nur noch wenige Strecken vorhanden.
Der Vortrag über die Entwicklung des Eisenbahnwesens am Niederrhein wird sowohl den Ausbau des Streckennetzes im 19. Jahrhundert wie den Rückbau vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg behandeln und mit speziellen Karten und Abbildungen illustrieren.

Details auf einen Blick

Datum19.03.2019, 19:30  - 21:00 Uhr
Preis / Kostengebührenfrei
OrtVolkshochschule Dinslaken/ Dachstudio
Friedrich-Ebert-Straße 84
46535 Dinslaken
VeranstalterVHS Zweckverband Dinslaken-Voerde-Hünxe
Friedrich-Ebert-Str. 84
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/41350
eMail: info@vhs-dinslaken.de
ZielgruppeErwachsene
KategorieVortrag / Lesung