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Verkehrsregeln

Die Internetseiten zum Thema Verkehrsregeln befinden sich aktuell im Aufbau und werden nach und nach um Inhalte ergänzt.


Einbahnstraßen

Verkehrszeichen "Einbahnstraße rechtsweisend" (VZ 220-20)Verkehrszeichen "Verbot der Einfahrt" (VZ 267)

 

 

 

 

Einbahnstraßen (gekennzeichnet mit den abgebildeten Verkehrszeichen (VZ 220-20 und VZ 267)) werden eingerichtet, wenn die Fahrbahnbreite für die Begegnung zweier PKW nicht ausreicht. Einbahnstraßen dürfen von Fahrzeugen nur in Richtung des Pfeils befahren werden. KFZ dürfen – wenn genug Platz vorhanden ist – auch auf der linken Fahrbahnseite abgestellt werden.

Nach den gängigen Regelwerken wird geprüft, ob Einbahnstraßen für entgegenkommenden Radverkehr frei gegeben werden können. Mit folgender Beschilderung kann der Radverkehr dann in Gegenrichtung zugelassen werden:
Verkehrszeichenkombination zur Freigabe des Radverkehrs in Gegenrichtung einer Einbahnstraße

 

 

 

 

 

 

Sonderfall "unechte Einbahnstraße":
Verkehrszeichen "Verbot der Einfahrt" (VZ 267)Hiermit sind Straßen(-abschnitte) gemeint, die nicht durch das blaue Einbahnstraßenschild ausgewiesen sind, allerdings die Einfahrt in die Straße (bzw. den Straßenabschnitt) von einer Seite aus nicht erlaubt ist (ausgewiesen durch das nebenstehende VZ 267). Wenn man in einer unechten Einbahnstraße z.B. aus einer Einfahrt kommt, darf man in beide Richtungen fahren oder auch auf der Straße wenden. Auch hier kann die Einfahrt für den Radverkehr durch ein Zusatzzeichen zugelassen werden. Die Einrichtung einer unechten Einbahnstraße dient lediglich der Beruhigung des Verkehrs.


Fahrradstraßen

Verkehrszeichen "Beginn einer Fahrradstraße" (VZ 244.1)Verkehrszeichen "Ende einer Fahrradstraße" (VZ 244.2)Straßen, deren Anfang und Ende durch die abgebildeten Verkehrszeichen (VZ 244.1 und VZ 244.2) nach Straßenverkehrsordnung als Fahrradstraße gekennzeichnet sind, dürfen nur von Radfahrenden befahren werden. Andere Fahrzeugführer dürfen Fahrradstraßen nur benutzen, soweit dies durch ein Zusatzzeichen zugelassen ist (z.B. „Anlieger frei“). Sie haben sich dann dem Radverkehr unterzuordnen, dieser darf weder gefährdet noch behindert werden. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, der Kraftfahrzeugverkehr muss sein Tempo jedoch dem Radverkehr anpassen und wenn nötig weiter verringern. Auf Fahrradstraßen gelten die allgemeinen Verkehrsvorschriften sowie die allgemeinen Vorfahrtsregeln (d.h. rechts-vor-links, soweit nicht anders angeordnet). Radfahrende dürfen in einer Fahrradstraße nebeneinander fahren.

In Dinslaken gibt es in an folgenden Stellen Fahrradstraßen:

  • Bachstraße (zwischen Schloßstraße und Hans-Böckler-Straße) (mit "Kfz frei")
  • Goethestraße (zwischen Willy-Brandt-Straße (B8) und Bismarckstraße) (mit "Anlieger frei") --> Bürgerinformation.
  • Herderstraße (mit "Anlieger frei") --> Bürgerinformation.
  • Magnusstraße (mit "Kfz frei")

Zur Einrichtung der Fahrradstraßen auf der Goethe- und Herderstraße hat die Stadt Dinslaken eine Information an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt, die Sie HIER herunterladen können.


Fußgängerüberwege

Verkehrszeichen "Fußgängerüberweg" (VZ 293)

Verkehrszeichen "Fußgängerüberweg links" (VZ 350-20)Verkehrszeichen "Fußgängerüberweg rechts" (VZ 350-10)

Ein Fußgängerüberweg (oft auch als „Zebrastreifen“ bezeichnet) wird mit einer Bodenmarkierung (VZ 293) sowie den neben stehenden Zeichen (VZ 350-10 und 350-20) gekennzeichnet. Fußgängerüberwege müssen zudem immer beleuchtet sein.

An Fußgängerüberwegen (siehe auch § 26 StVO) müssen Fahrzeuge den Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrerinnen und Fahrern von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen das Überqueren der Fahrbahn ermöglichen; wenn nötig, muss gewartet werden. Fußgängerinnen und Fußgänger haben hier also Vorrang. Stockt der Verkehr, dürfen Fahrzeuge nicht auf den Überweg fahren, wenn sie auf ihm warten müssten, zudem darf an Überwegen nicht überholt werden. Auf Fußgängerüberwegen sowie bis zu 5 m davor darf außerdem weder geparkt noch gehalten werden.

Sonderfall Radverkehr:
Fährt der Radverkehr auf der Straße und stößt auf einen Fußgängerüberweg, so gelten wie für alle Fahrzeuge die oben beschriebenen Regeln bzgl. des Vorrangs des Fußverkehrs.
Wenn eine Radfahrerin oder ein Radfahrer den Fußgängerüberweg zur Querung nutzt, ist die Regelung davon abhängig, ob er oder sie fährt oder das Rad schiebt:

  • Radfahrende, die ihr Rad schieben, gelten als Fußverkehr und haben genau wie dieser Vorrang vor dem Fahrzeugverkehr.
  • Radfahrende, die den Überweg fahrend benutzen, haben keinen Vorrang vor dem Fahrzeugverkehr.

Um Missverständnisse mit dem Fahrzeugverkehr und typische Unfallsituationen zu vermeiden, empfiehlt es sich für Radfahrende also, vor einem Fußgängerüberweg vom Rad abzusteigen.


Fußgängerzonen

Verkehrszeichen "Fußgängerzone" (VZ 242)Verkehrszeichen "Ende einer Fußgängerzone" (VZ 242.2)Straßen oder Straßenabschnitte, deren Anfang und Ende durch die abgebildeten Verkehrszeichen (VZ 242.1 und 242.2) nach Straßenverkehrsordnung als Fußgängerzone gekennzeichnet sind, dürfen nur von Fußgängerinnen und Fußgängern benutzt werden. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen Fußgängerzonen nur benutzen, soweit dies durch ein Zusatzschild zugelassen ist (z.B. „Rad" frei). Sie haben sich dann dem Fußverkehr unterzuordnen, dieser darf weder gefährdet noch behindert werden. Man darf sich höchstens mit Schrittgeschwindigkeit fortbewegen, dies gilt auch für Radfahrerinnen und Radfahrer. Bei Platzmangel muss das Rad jedoch geschoben werden.

In Dinslaken gibt es Fußgängerzonen an folgenden Orten:

  • Eppinghovener Straße
  • Altmarkt
  • Gartenstraße (zwischen Marktstraße und Eppinghovener Straße)
  • Duisburger Straße (zwischen Kolpingstraße und Friedrich-Ebert-Straße)
  • Neustraße
  • Neutorplatz

Für den Radverkehr freigegeben sind Fußgängerzonen an folgenden Orten:

  • Eppinghovener Straße (zwischen Voerder Straße und Altmarkt)
  • Altmarkt
  • Gartenstraße (zwischen Marktstraße und Eppinghovener Straße)
  • Neutorplatz

Die Lage der Fußgängerzonen können Sie auch folgendem Plan entnehmen (hier als PDF):

Karte "Lage der Dinslakener Fußgängerzone und Freigabe für den Radverkehr"

 


Sackgassen

Verkehrszeichen "Sackgasse" (VZ 357)Sackgassen (gekennzeichnet mit dem abgebildeten Verkehrszeichen (VZ 357)) werden beschildert, wenn diese nicht auf den ersten Blick als solche Straßen erkennbar sind, an deren Ende kein Durchkommen besteht.

Die Stadt Dinslaken hat an vielen Stellen das bisherige Sackgassenzeichen gegen eine der unten aufgeführten Varianten (VZ 357-50, VZ 357-51, VZ 357-52) ausgetauscht. Diese signalisieren, dass es sich für den KFZ-Verkehr weiterhin um eine Sackgasse handelt, für den Fuß- und/oder Radverkehr am Ende bzw. innerhalb der Sackgasse jedoch eine Möglichkeit des Durchkommens besteht. Sollten Ihnen noch weitere Stellen auffallen, an denen die neue Beschilderung fehlt, sind wir für Hinweise sehr dankbar (melden Sie sich bitte unter 02064/66-374 bzw. bei stephan.dinn@dinslaken.de). Wir werden dann prüfen, ob wir die Stelle noch nicht berücksichtigt haben.
Verkehrszeichen "Durchlässige Sackgasse für Fußgänger und Radverkehr" (VZ 357-50)Verkehrszeichen "Durchlässige Sackgasse für Fußgänger" (VZ 357-51)Verkehrszeichen "Durchlässige Sackgasse für Radfahrer" (VZ 357-52)

 

 

 

 

 

 


Verkehrsberuhigte Bereiche

Verkehrszeichen "Verkehrsberuhigter Bereich" (VZ 325_1)Verkehrszeichen "Verkehrsberuhigter Bereich Ende" (VZ 325_2)Ein verkehrsberuhigter Bereich (oft auch fälschlicherweise als „Spielstraße“ bezeichnet)  kann sich über einzelne Straßenabschnitte, Straßen oder Bereiche erstrecken. Er wird mit den oben stehenden Zeichen (VZ 325.1 und 325.2) begonnen und beendet und wird in solchen Bereichen angeordnet, die von geringem Verkehr frequentiert werden und über eine überwiegende Aufenthaltsfunktion verfügen. In der Regel wird dies auch durch den Ausbaustandard (in Dinslaken überwiegend Pflasterung) deutlich.

In verkehrsberuhigten Bereichen gelten folgende Regeln:

  • Es muss mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, dies gilt übrigens auch für den Radverkehr.
  • Wer ein Fahrzeug führt, darf den Fußverkehr weder gefährden noch behindern; wenn nötig, muss gewartet werden.
  • Fußgänger_innen dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.
  • Es darf nicht außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen geparkt, sondern höchstens gehalten werden (Ein- und Aussteigen, Liefertätigkeit).
  • Fußgänger_innen dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen
  • Kinderspiele sind überall erlaubt
  • Bei der Ausfahrt aus einem verkehrsberuhigten Bereich ist zu beachten, dass die übergeordnete Straße Vorfahrt hat (§ 10 StVO).